Mittwoch, 25. Juli 2007

Von Fotomodells und Indianern

Sibylle Rabeder (jetzt Ortner) wohnt mit ihren 4 Pferden seit einiger Zeit in Ernsdorf. Sie ist Fotografin und Autorin.

Für ihr Buch
pferdestylingx

war sie letztes Jahr auf der Suche nach "Opfern".

Andiamo mit seiner dünnen Mähnen und den fünf Schweifhaaren ist nicht wirklich geeignet.
Aber Speedy, der hat viel und schöne Mähne.

Also wurde ihm eine tolle Frisur verpaßt, die Arbeitsschritte dokumentiert, Kommentare von den Zuschauern abgegeben, von den vierbeinigen Kollegen ebenfalls begutachtet *ggg*

speedy5 speedy6

und dann ging es hinauf auf die Wiese zum Fotoshooting.

Tja, sind ja die "menschlichen Fotomodells" angeblich schon etwas schwierig im Umgang, bei Tieren wirds noch komplizierter.
fotografieren - Licht und Schatten. Die Sonne kann man nicht umstellen wie Studioscheinwerfer, also muß sich das Modell entsprechend hinstellen. Was aber, wenn genau in der anderen Richtung ein Traktor am Feld herumkurvt und Speedy das furchtbar interessant findet.

Alle guten Tips von Experten wie man ein Pferd aufmerksam macht und dazu bringt in eine bestimmte Richtung zu schauen sind für`n Hugo.
Geräusche machen, Schlüssel scheppern, mit allen möglichen Sachen herumwedeln, vergiß es.
Ich hab mich dort zum Dodel gemacht, bin herumgehüpft, hab herumgewachelt damit der Speedy endlich mal die Ohren aufstellt und herschaut. Nicht um die Burg.

Aber der Lektorin hat das Foto trotzdem gefallen und es (sogar mehrmals) ins Buch genommen:

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im Moment gibt es sicher kein Fotoshooting mit Sibylle - die Hitze ist für jedermann anstrengend - aber wenn man hochschwanger ist, dann macht sie einem noch viel mehr zu schaffen. Sibylle, Alles Gute, ich drück die Daumen !!!!!!!

Ihr Buch beginnt mit der Bemerkung, dass es sicher wichtigere Dinge für Pferde gibt als sie "schön zu machen".
Trotzdem.........



........selbst die Indianer haben schon ihre Pferde geschmückt......

Bilder und Text aus folgendem Buch:


Buch3x


Pferde schmücken und bemalen

Indianer bemalten ihre Pferde mit bestimmten symbolischen Medizinfarben, um ihre Feinde einzuschüchtern, ihren Pferden im Krieg Kraft und Mut zu verleihen und die Heldentaten von Reiter und Pferd anzuzeigen.

Die Medizinfarbe bestand aus verschiedenen natürlichen Pigmenten: Asche für Weiß oder Grau, Holzkohle für Schwarz, Beeren für Rot, Blau oder Purpur, Ocker für Gelb. Diese Bestandteile wurden mit Wasser oder Tierfett vermischt.
Prärieindianer bemalten sich selbst oft mit den gleichen Symbolen, die sie auf die Flanken und Hälse ihrer Pferde malten. Sie waren unter anderem Zeichen für Medizinmänner, für Trauer oder einen Überfall.
Kriegsbemalung war wie ein Abzeichen oder eine Medaille für besondere Heldentaten.
Jedes Symbol hatte seine Bedeutung, die allen Mitgliedern der Reitervölker bekannt waren.
Ein Kreis um das Pferdeauge sollte dem Pferd mehr Scharfblick verleihen.
Umgekehrte Hufeisen zeigten die Anzahl der Überfälle, dan denen der Reiter teilgenommen hatte.
Eine Art Schlüsselloch, angebracht von einem Medizinmann oder geistigen Führer, war ein Schutz- und Segenszeichen.
Die Abdrücke einer Hand zeigten an, wie viele Feinde der Reiter im Kampf Mann gegen Mann, ohne den Einsatz von Waffen, getötet hatte.
Horizontale Linien übereinander standen für Coups. Ein Coups (französisch: Schlag, Stoß) bedeutete, daß man jemand dadurch entehrte, daß man ihn berührte. Der Glaube, daß etwas von der Seele und der Kraft, dem Mut und der Energie des Feindes auf denjenigen überging, der ihn berührte, veranlaßte die Kreiger dazu, jede Gelegenheit zu einm Coup auszunützen. Der Feind wurde nicht unbedingt anschließend getötet, oft war es nur eine Warnung, das fremde Territorium zu verlassen.

Die Indianer flochten auch Dinge in die Mähnen und Schweife ihrer Pferde. Eine Strähne des eigenen Haars, in die Pferdemähne geflochten, verband beide Seelen zu einer Einheit. Die Feder eines Adlers, Falken oder Habichts verliehen dem Pferd dessen Schnelligkeit und Geschicklichkeit.





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die umgekehrten Hufeisen in diesem Text machen mich ein bisserl stutzig. Ich dachte immer, die Pferde der Indianer waren nicht beschlagen. Woher kannten sie Hufeisen, bzw warum benutzten sie ein Symbol, welches für sie keine Bedeutung hatte ????? Außerdem bin ich mir gar nicht sicher ob die eckigen Symbole wirklich Hufeisen darstellen sollen.

Ein ausgesprochen nettes verlängertes WE in Ernsdorf

.


den Pferden etwas Abkühlung verschaffen
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mit anschließender "Trockenlegung"DSC01163

Milton ist ein begeisteter Wasserpritschler
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Dog-sitting für ein paar Stunden- da strahlen Hannes` Augen bei der süßen kleinen Münsterländer-mischung
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Abendspaziergang um Ernsdorf
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Grillerei auf der Terrasse -mit leckerem Lachsfilet mmmmmmmmmhh
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und mit Musik von In Extremo
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Abendstimmung
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Regenbogen, aber leider nur ein paar Tropfen Regen
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Pläne schmieden für unseren Herbsturlaub nach Irland. Das beste Ambiente dafür ........das Shamrock, Irish Pub in Laa an der Thaya.
Guinness, Hubertus Bräu und Weinviertler Wein an einem Tisch
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hab entdeckt das ich auf meinem Handy direkt Sepia und Solarisierungseffekt einstellen kann, brauch mich mit den Fotos nicht mehr nachher am PC spielen.

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capra ibex - 20. Nov, 19:20
Sehr süße...
Sehr süße Bilder. Genau darum liebe ich...
alex_blue - 20. Nov, 14:38
Als ich eben
bei den aktualisierten Abos bei Dir nur den Titel "Die...
libris - 19. Nov, 21:00
Natürlich darfst...
Leider gelten Tiere vor dem Gesetz immer noch als...
capra ibex - 19. Nov, 18:52
darf ich als kommentar...
...zu deinen anfangszeilen im beitrag, ein paar worte...
Elisabetta1 - 19. Nov, 18:35
"da es doch um ein Vielfaches...
"da es doch um ein Vielfaches einfacher ist, nicht...
capra ibex - 18. Nov, 23:15
Päpstin
Mir ist das ja völlig schnuppe, ob es eine Päpstin...
Treibgut - 17. Nov, 23:20
streitbar *g*
nein, eher das Gegenteil. Vorallem würde in diesem...
capra ibex - 17. Nov, 20:58
grüß dich,
schön das du bei mir vorbeischaust. Ich tu´s...
capra ibex - 17. Nov, 20:20

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