Donnerstag, 19. November 2009

Die Menschheit

ist oft so berechnend und verlogen.
Es wird verdreht, vertuscht, beschönigt, heruntergespielt, hinaufgespielt, verheimlicht, verfälscht, usw.

wie gut, dass es die Tierwelt gibt. Tiere sind so, wie sie sind.

Sie spielen miteinander, aber sie spielen einem nichts vor, sie können sich nicht verstellen.

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sich gegenseitig in die Unterlippe kneifen
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sich an den Ohren zupfen
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Andiamo wird wohl nie erwachsen, er ist wie ein Jungspund, er spielt sehr gern und sehr ausdauernd *g*
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Mittlerweile gibt schon einige Seminare und Kurse für Führungskräfte, Manager usw die mit Hilfe von Pferden veranstaltet werden.
Dabei geht es nicht ums reiten, die Personen müssen keine Ahnung von Pferden haben, im Gegenteil, wahrscheinlich ist es sogar besser wenn sie keine haben.
Ist jemand freundlich, aber bestimmt; fordernd, aber dabei höflich; oder aggressiv und angsteinflössend; oder ....
Pferde reagieren direkt auf den Menschen, sie geben ein direktes Feedback auf das (Führungs)verhalten. Sie tun nicht so als ob.

Montag, 16. November 2009

die Päpstin

Gestern Abend im Kino gesehen. Der Film beruht auf einer Romanvorlage von Donna W. Cross

die-p

Lüge oder Wahrheit?
Gab es mal eine Päpstin?

Die Kirche bestreitet das natürlich. Eh klar. Heute noch ein Patriachat, in der Frauen weniger wert sind als Männer, auch heute noch ein Ding der Unmöglichkeit, dass eine Frau mal Priesterin, geschweige denn Päpstin sein könnte, war es zu damaliger Zeit noch viel undenkbarer.
Zumindest undenkbar, wenn es offensichtlich eine Frau ist/war, aber als Mann verkleidet?

Wie heißt es so schön, in jeder Geschichte steckt ein Körnchen Wahrheit. Von nichts kommt nichts ....


Als ich gelesen hab, dass der Komiker John Goodman die Rolle des Papstes, dessen Leibärztin, ähä Verzeihung, dessen Leibarzt, denn Johanna muß sich natürlich als Mann tarnen, als Frau wäre es unmöglich gewesen, .... also dessen Leibarzt sie gewesen ist ......

..... nochmal von vorne: als ich gelesen hab, dass John Goodman die Rolle eines Papstes spielt, da dachte ich mir: das kann nicht gut gehen.
Es hat mich überrascht, es ist gut gegangen.
Vielleicht ... weil der Papst manchmal ....... in damaligen Zeiten natürlich ..... als Spielball der Mächtigen ......... manchmal eher eine Witzfigur war und kein Oberhaupt ........ ich denke, wenn John Goodman wirklich Papst wäre, dann würde die Kirche einen enormen Zustrom haben ;-) ................. er schaffte es, einen sehr sympatischen Papst darzustellen ......


So sehr ich die Kirche mit ihrem anmaßendem Gehabe, sie ist das einzig Wahre und alles andere ist gequirlte Scheiße, und ihrem festhalten an alten Überzeugungen, auch hasse, eines muß ich ihr zugestehen halten:
Sie läßt nichts unversucht, um ihre Schäfchen zu halten und bedient sich auch der Welt des Internets.
Ich hab jetzt entdeckt, es gibt nicht nur ein wikipedia, sondern auch ein kathpedia!
Warum kann die Kirche nicht ihre Beiträge bei wiki reinstellen? Ich vermute mal, das geht nicht, da dort ja auch "heidnische" Beiträge drinnen sind, und auf die gleiche Stufe kann die Kirche sich ja nicht stellen.


ABER, sie (die Kirche) hat zur Päpstin Johanna sogar einen Beitrag in ihrem kathpedia. Immerhin, sie könnte es ja auch einfach ignorieren. Wenn es nie eine Päpstin gegeben hat, dann wäre sie nicht einmal ein Dementi wert ........

es steht aber ein Dementi drinnen.
Die Begründung, warum die Päpstin Johanna ein Mythos ist und keinesfalls der Wahrheit entsprechen kann, lautet folgendermaßen:
Dass es sich bei der "Päpstin Johanna" um einen Mythos handelt, wird aus folgenden Punkten ersichtlich:

Keine zeitgenössische Quelle (9.Jh.) weist auf eine Päpstin hin. Erste Erwähnung im 13. Jh.
In der Papstgeschichte gibt es keine Lücke im 9. Jh., wo die Päpstin Johanna ihren Platz gehabt haben könnte. Die Regierungszeit der "Päpstin Johanna" wird mit 855 bis 858 angegeben. Zu dieser Zeit war aber Benedikt III. Papst.


wie armselig. Nur weil es nirgends geschrieben steht, gab es sie auch nicht.
Noch nie was von Geschichtsfälschung, Verzerrung, Vertuschung gehört. Selbst im heutigen Zeitalter von Massenmedien und gläsernem Menschen wird soviel erfolgreich vertuscht.


nein, nein, die Kirche schaut mir einfach viel zu viel in Richtung Himmel ......... Vater der du bist im Himmel .... zuviele *Hans-guck-in-die-Luft* ..... da bleib ich lieber am Boden und
schau auf Mutter Erde.

Mittwoch, 11. November 2009

Nordirland

nicht Fisch und nicht Fleisch - oder so ähnlich würd ich mein Gefühl für Nordirland beschreiben. Einerseits ist man ja doch auf der "grünen Insel", andererseits gehört dieser Teil aber zu Great Britain.
Grenzkontrollen gibt´s keine, im Auto merkt man im ersten Moment nicht einmal, wenn man das Land wechselt. Erst beim ersten roten Postkasterl wird man aufmerksam.
Dann dämmert es einem, aja, die Angaben auf den Straßenschildern sind ja Meilen und nicht Kilometer, deswegen paßt das nicht ganz mit der Karte und dem Navi zusammen, und die Geschwindigkeitsbeschränkungen erscheinen auch nicht mehr so eigenartig.
Spätestens beim einkaufen weiß man allerdings, wo man sich befindet. Pfunde werden verlangt, keine Euro.
Meine frühere Ablehnung gegenüber dem Euro ist mittlerweile einer *ist-schon-toll-beim-reisen-da-braucht-man-nicht-mehr-umrechnen-Einstellung* gewichen.
Nicht so in Great Britain. Wenigstens sind die nordirischen Pfund (genauso wie die schottischen Pfund) dem englischen Pfund gleichzusetzen, und werden parallel verwendet.

Laut Reiseführer fahren nur 6 % der deutschen Irlandurlauber auch nach Nordirland.
Wir aber hatten lustigerweise gerade in Nordirland DAS Touristenerlebnis pur.
Zugegeben, Donegal gehört eher zu den weniger touristisch besuchten Gebieten Irlands, vorallem Ende September ist dort oben nicht mehr viel los, in anderen Gebieten Irlands wie der Ring of Kerry, da stauen sich die Touristenbusse. Aber der Gegensatz zwischen dem einsamen Donegal und dem Besuch des Giant´s Causeway war gewaltig.

Der Giant´s Causeway gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Er zählt zu Nordirlands berühmtesten Sehenswürdigkeiten.
Das merkt man sofort, wenn man auf den Parkplatz möchte: 6 Pfund Parkgebühr!!!!!
Jede Menge Reisebusse ........... und .......... die ersten Japaner die ich in Irland sehe.
Das ganze bei feuchtem stürmischen Wetter. Ich will gar nicht wissen, was hier im Sommer los ist.

Der Giant´s Causeway ist eine bizarre Naturlandschaft. Er besteht aus ca 37 000 meist sechseckigen, manchmal auch vier-, fünf-, bis achteckige Basaltsäulen unterschiedlicher Länge. Nach heutigem Wissensstand entstanden diese vor 60 Millionen Jahren nach einer vulkanischen Eruption. Diese Formen können bei sehr langsamer Abkühlung der Lava entstehen.

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Einer Legende nach soll der Damm vom Riesen Finn MacCool erschaffen worden sein, der die Steine auftürmte, um trockenen Fußes nach Schottland (bei der Insel Staffa gibt es ähnliche Formationen) zu gelangen, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.

.... oder einer anderen Sage nach um zu kämpfen
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.... oder :
Der Riese Finn MacCool soll hier gelebt und über die Meerenge hinweg nach Schottland geschaut haben. Dort lebte sein Widersacher, der schottische Riese Benandonner - auch Big Ben genannt. Da es kein Boot gab, das groß genug war, um Riesen zu transportieren, entschloss sich Finn, einen Damm aus riesigen Steinen zu bauen - bis nach Schottland. Knapp 40.000 zumeist sechseckige Basaltsäulen hat Finn ins Meer gerammt, die man bis heute am Ufer der Steilküste betrachten kann.

Big Ben soll dann von Schottland hinüber gekommen sein, um mit Finn zu kämpfen. Als dieser den Scottish Giant erblickte, grauste es ihn derart, dass er nach Hause zu seiner Frau floh. Diese verkleidete ihn pflugs als Baby und packte ihn in eine Riesen-Wiege. Riesengattin Oonagh lud den mächtigen Schotten zum Tee ein und zeigte ihm stolz den kleinen Finn in der Wiege. Als Benandonner das enorme 'Riesen-Baby' sah, schloss er auf den vermutlich noch größeren Vater und rannte voller Entsetzen zurück nach Schottland, den Giant's Causeway hinter sich aufreißend, damit ihm der fürchterliche Finn nicht folgen könnte.

Quelle: www.ndrkultur.de


der Schuh des Riesen:
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Foto: Hannes

es war , wie erwähnt ein sehr feuchter und stürmischer Tag.
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das beste aber war eine Besucherin, die plötzlich mit ihren zwei Hunden auftauchte.
ein schwarzer und ein weißer Afghane - die beiden stahlen bei diesem Wind jedem noch so bizarren Stein die Show

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Foto: Hannes



ein paar Kilometer bzw Meilen westlichen befindet sich das nächste Touristenziel:

Dunluce Castle

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die Burg hatte militärische Auseinandersetzungen ohne größere Schäden überstanden, was sie allerdings nicht überstanden hat, waren die Kräfte der Natur.
1639 stürzte der Küchentrakt samt Personal und allen Vorräten bei einem Unwetter ins Meer. Kurze Zeit später wurde die Burg aufgegeben und verlassen und ist seitdem verfallen.

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im Visitorcenter ein Modell der Burg und ein Gemälde (als die Küche noch da war und es was zu essen gab *g*)

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genug von Besuchern. Wir brauchen wieder ein ruhiges Fleckchen. Wieder nur ein paar Kilometer weiter, allerdings östlich, liegt die white park bay

am Parkplatz nur ein Auto außer uns!


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Gudrun im Urlaub ;-)

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Foto: Hannes


soviele schöne Steine
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zuerst noch Späße treiben
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... und dann ...
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Glück gehabt
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von Hannes noch ein paar Wellenfotos ausgeliehen:
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das erste Bild der White park bay ist aufgenommen vor der dortigen Jugendherberge.
Ich war schon mal dort, vor 20 Jahren, hab dort auch geschlafen. Heute wird sie oft als schönste Jugendherberge Irlands beschrieben, von außen sieht sie sehr modern aus, wie es heute innen aussieht weiß ich nicht. Damals war sie noch nicht renoviert, aber die Lage war und ist natürlich einmalig.
Damals, da waren noch viel weniger Touristen in Nordirland unterwegs - der Nordirlandkonflikt mit all seinen Anschlägen, die Bahnstrecke zwischen Dublin und Belfast war die Hälfte des Jahres wegen Bombendrohungen gesperrt, auch wir mußten in Ersatzbusse umsteigen.
Und wie das so ist mit den Jugendherbergen, liegen sie zwar oft wunderschön, sind aber mit der Bahn meist nicht, und mit dem Bus sehr selten zu erreichen.

Ich kann mich noch gut an folgende Geschichte erinnern:
Wir waren damals mit Interrail unterwegs, der Weg zur Jugendherberge war entweder zu Fuß oder mit Autostopp. Wir probierten Autostopp und tatsächlich nahm uns ein Pärchen mit (obwohl wir pitschnass waren, da es geregnet hat).
Tja, und dann die obligatorische Frage: Woher kommt ihr?
Aus Österreich.
Ahhhh, Austria, we know, lovely, the Vienna boys choir - die Wiener Sängerknaben.
Als ich dann vorsichtig antwortete: mein Bruder war Wiener Sängerknabe, da hätten uns die beiden sicher bis ans andere Ende der Welt mitgenommen ;-)).

Ich als Österreicherin sollte nicht zuviel über Touristen und Klischees lästern. Schließlich ist der Fremdenverkehr in Ö ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ob im Winter zum Schifahren oder die Japaner in Städten wie Salzburg und Wien.

Was sind die bekanntesten Klischees aus Ö?
Mozartkugel, Lippizzaner und die Sängerknaben - jaja und alle Iren sind rothaarig *gg*

Sonntag, 8. November 2009

Michelberg

ein kleiner Sonntag-nachmittag-spaziergang.

entlang des Weges Kürbisse - die stammen sicher vom letzten Wochenende ;-)

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das Weinviertel ist schon seit Urzeiten besiedelt ..... Geheimnisvolle Kreisgraben- und Wallanlagen (bis zu 7000 Jahre alt) .... Von diesen 80 europaweit bekannten Erdbauwerken hat Niederösterreich allein 50 und das Weinviertel wiederum die meisten davon.....
Unterhalb des Gipfels sieht man noch Reste einer 2500 Jahre alten Wallanlage .....


Michelberg aus der Vogelperspektive
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aus dem Buch: Kraftorte in Niederösterreich (Robert Bouchal - Gabriele Lukacs)



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Samstag, 7. November 2009

Sir Winston Churchill

Keine Stunde im Leben, die man im Sattel verbracht hat, ist verloren



ich möchte das Zitat ein wenig ändern:

keine Stunde im Leben, die man mit Pferden verbracht hat, ist verloren ..... es muß nicht immer reiten sein.

Donnerstag, 5. November 2009

Dún na nGall - "die Festung der Fremden"

die gälische Bezeichnung des County Donegal.

Zwar ist Donegal die größte Gaeltacht Irlands, doch steht der örtliche Dialekt dem schottischen näher als der irischen Sprache. Statt nach Amerika oder Australien auszuwandern, verdingten sich die jungen Leute aus Donegal bis in die 80er Jahre als Gastarbeiter in Glasgow und Aberdeen. ....... so stehts im Reiseführer. Ich kann das mit dem Dialekt nicht beurteilen, ich bin schon froh, wenn ich die gälischen Straßen- und Hinweisschilder mit Hilfe des Wörterbuchs übersetzen kann.
weiters steht auch drinnen:
nach dem Niedergang der Glasgower Schwerindustrie kehrten viele Iren aus Schottland zurück, wenn schon arbeitslos dann lieber zu Hause, ebenso viele Rentner. Wer sich in der Gaeltacht niederläßt bekommt vom Staat gut 1000 Euro Beihilfe für den Hausbau. Heute sind Teile der Landschaft eine einzige durchgehende Streusiedlung.


Noch ein paar Bilder von unseren Ausflügen in Donegal.

zum Fanadhead an die Nordküste hinauf.
Während wir die kleine Shetty-herde, die so schön kitschig vor dem Leuchtturm unterwegs war, vom Straßenrand aus beobachtet und fotografiert haben ......

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Foto: Hannes


die kleine Stute mit Fohlen sah so süß aus, ganz weiß mit rotem Kopf
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Foto: Hannes

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.... begann es hinter uns plötzlich zu "muhen", wir drehten uns um
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Foto: Hannes

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Foto: Hannes

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Foto: Hannes



ein Ausflug nach Raphoe
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ein Irlandaufenthalt ohne Steinkreis?
Nein, nein, das geht nicht.
In der Nähe von Raphoe befindet sich der Beltany Stone Circle.

der Fußweg zum Steinkreis
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die beiden Schafe trollen sich aus dem Steinkreis als wir auftauchen
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der Rest beobachtete uns genau
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allerlei tierisches von unterwegs

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Foto: Hannes


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Foto: Hannes

Stacheldraht :-((
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Foto: Hannes



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wir hatten das Ferienhaus für eine Woche gemietet. Danach wollten wir weiter nach Nordirland. Auf dem Weg dorthin blieben wir aber noch einen weiteren Tag auf der Halbinsel Inishowen hängen.

an der Küste des Lough Swilly befindet sich das Fort Dunree. Eine Festung die Anfang des 19. Jh. von den Briten gegen eine vermeintliche französische Invasion errichtet wurde. Ende des 19. Jh. wurde es dann erweitert und erst 1938 an die Iren zurückgegeben.
Diese Festung wurde dann im zweiten Weltkrieg als Stützpunkt der Irish Defense Forces verwendet. Sie sollten das Land vor eventuellen feindlichen Schiffen schützen. GsD kamen keine.

Es war schon ein eigenartiges Gefühl dort herumzuwandern. Irgendwie hatte man den Eindruck, die Soldaten sind noch nicht lange weg, die Atmosphäre war bedrückend (auch wenn es keine Kriegshandlungen dort gab).
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der ganze Hügel ist sicher durchzogen mit unteridrischen Gängen und Räumen.
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der Ausblick ist allerdings sehr schön!
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Foto: Hannes


Weiter Richtung Norden über den Gap of Mamore

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am Pass wieder einige Heiligenfiguren am Straßenrand
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auf der anderen Seite in Kurven wieder runter
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diese Passtraße wurde extra gebaut, damit die Polizei schneller in das Hinterland gelangen konnte, um dort Razzien durchzuführen, die Gegend war eine Hochburg der Schwarzbrennerei
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danach geht´s noch weiter nördlich zum Malin Head.
Das ist jetzt der nördlichste Punkt Irlands.
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auch hier wieder Geschichte - ein ehemaliger Wachturm gegen die Franzosen und späterer Stützpunkt im 2. WK.
Am Boden sieht man noch eine Inschrift, die aus weißen Steinen gelegt wurde: ÈIRE.
Es sollte deutschen Bombern signalisieren, das sie sich bereits über Irland und damit über neutralem Gebiet befinden und nicht mehr über Nordirland, das ja zu England gehört.
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nicht Geschichte, sondern ganz aktuell
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unser nächstes Ziel ist Greencastle.
Im Hafen sehen wir das, was wir heuer an den Stränden vergeblich gesucht haben - große Muscheln
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leider stinken die hier höllisch. Wie kann man Muscheln bloß essen???

entweder fährt man Küste entland der Halbinsel Inishowen wieder zurück und fährt über Londonderry, oder man nimmt die Fähre über den Lough Foyle und ist in ein paar Minuten in Nordirland.
Wir nehmen die Fähre ....
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.... und verbringen unsere zweite Urlaubswoche im ebenso schönen Nordirland.

Dienstag, 3. November 2009

Heute

hat es in Wien den ganzen Tag einen Mix aus Regen, Schneeregen und Schnee gegeben. In der Stadt ist natürlich nix liegen geblieben, der Boden ist noch zu warm und die Luft bei 0,5 bis 1 Grad plus, aber am Stadtrand .... am Bisamberg ........ ich war nach der Arbeit noch eine Stunde spazieren.


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bunte Herbstblätter in weißen Schneemantel gehüllt
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das einzige, was ich am Spätherbst/Winter nicht mag, ist, dass es so früh finster wird

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31. Oktober ...

Was macht den Zauber eines Pferdes aus,
den Menschen nicht ermessen
oder verstehen können und der sie,
Frauen und Männer gleich,
seit Generationen in ihrem Bann hält?

Warum bewegt der Geruch einer alten
Dose Sattelseife ihr Gemüt
bis ins hohe Alter,
noch lange, nachdem sie selbst nicht mehr reiten können?

Das gehört zu den schönen Dingen auf Erden
und wird verstärkt
durch tausend kleine Freuden -
das Schulen junger Pferde,
das Handhaben von Hafer und Kleiefutter,
von Fesselbandagen, Sattelzeug
und dem Duft edlen Leders,
von milden Abenden im späten August,
strahlenden Novembertagen
und den Assoziationen,
die Herbstlicht auf goldenem Laub hervorruft


von James Boyd


Es war kein strahlender Novembertag, sondern der letzte Oktobertag, Hochnebel, trüb, aber windstill ........ es war herrlich!!!!

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am Samstag hab ich mir die Zeit genommen und in aller Ruhe, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, einen Herbstausritt gemacht.

Wir sind einen Wiesenweg am Waldrand entlang galoppiert, der Boden hat gefedert - der Galopp klang weich
und dumpf. Es war soooo schööööööön :-)))))))))))


Wenn du es hast, hast du es ein Leben lang.
Es ist eine Sucht für die es keine Heilung gibt.
Du wirst weiter reiten, bis man dich auf einen
gutmütigen alten Gaul hinaufhieven muß,
der einen gekrümmten Rücken bietet,
auf dem man wie in einem Schaukelstuhl sitzt.


von Monica Dickens



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Dienstag, 27. Oktober 2009

Waldviertel

es war kein "gewöhnlicher" Wochenendausflug.

es war eine Geburtstagsüberraschung für Hannes.

er wußte nur, dass ich am Samstag mit ihm ins nördliche Waldviertel fahre, er wußte aber nicht was ihn dort erwartet, bzw was er dort machen sollte, durfte, .....


baggern

eine kurze Erklärung der Hebeln
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Konzentration
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dann auf zum nächsten Bagger, gleiche Bedienung, nur ein "bisserl" größer ;-)

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und dann nocheinmal umsteigen

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danach ging´s wieder zurück zum Treffpunkt des Veranstalters beim Motorsportpark. Dort gab´s erst mal ein Bier für Hannes, dann spazierten wir noch ein bisserl übers Gelände dort.


dieses Gefährt steht nicht nur als "Deko" dort herum, man kann angeblich damit wirklich fahren.
Wie das dann aussieht bzw funktioniert haben wir nicht gesehen
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..... hm, wir haben mal "auf Verdacht" unsere Reisetaschen mitgenommen, falls wir Lust haben, nicht gleich wieder heimzufahren, sondern noch ein bisserl länger im Waldviertel zu bleiben ........... Zimmersuche ........ sollte doch nicht so schwierig sein ......... an einem verlängerten WE leider schon ............. nach drei vergeblichen direkten Versuchen und zahlreichen weiteren Telefonaten mit Absagen, wollen wir schon aufgeben, doch dann haben wir noch Glück: Ein schon reserviertes Zimmer im Hotel zur Post (Fam. Baumgartner) in Schrems wurde von einem Gast abgesagt und wir konnten bleiben.
Unsere Geduld sollte belohnt werden .......... als wir am Sonntag aufwachen und den Vorhang wegschieben .......... tiefblauer Himmel

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wir fahren zur .....

Burg Rapottenstein

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die Burg kann nur mit Führung besichtigt werden.

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die Burg ist zwar riesig, aber der Innenhof sehr eng

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am Nachmittag wollen wir noch ins ....

Tanner Moor

das Naturschutzgebiet Tanner Moor liegt an der Nieder - Oberösterreichischen Landesgrenze.

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mein erster Schnee für heuer *g*
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User Status

Du bist nicht angemeldet.

Überlege gut

was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen

Kommentare

Liebe Steinböckin...
... wie recht du doch hast punkto Menschen! Und wie...
Kotopulo - 21. Nov, 07:41
Kamel
Naja, das vorletzte Bild (mit dem Kamel und der Araberin)...
Treibgut - 21. Nov, 01:19
Päpstin
Du brauchst auch nicht glauben, was alles irgendwo...
Treibgut - 21. Nov, 01:05
ja, manche Pferde kommen...
ja, manche Pferde kommen einfach nie aus dem Flegelalter...
capra ibex - 20. Nov, 19:25
Aktualisierte Abos?
Was ist denn das? Abo kenn ich ja noch, aber gibt´s...
capra ibex - 20. Nov, 19:20
Sehr süße...
Sehr süße Bilder. Genau darum liebe ich...
alex_blue - 20. Nov, 14:38
Als ich eben
bei den aktualisierten Abos bei Dir nur den Titel "Die...
libris - 19. Nov, 21:00
Natürlich darfst...
Leider gelten Tiere vor dem Gesetz immer noch als...
capra ibex - 19. Nov, 18:52
darf ich als kommentar...
...zu deinen anfangszeilen im beitrag, ein paar worte...
Elisabetta1 - 19. Nov, 18:35
"da es doch um ein Vielfaches...
"da es doch um ein Vielfaches einfacher ist, nicht...
capra ibex - 18. Nov, 23:15
Päpstin
Mir ist das ja völlig schnuppe, ob es eine Päpstin...
Treibgut - 17. Nov, 23:20
streitbar *g*
nein, eher das Gegenteil. Vorallem würde in diesem...
capra ibex - 17. Nov, 20:58
grüß dich,
schön das du bei mir vorbeischaust. Ich tu´s...
capra ibex - 17. Nov, 20:20
BRAVO!
Gudrun, die geheimnisvolle....... nein die streitbare!!!...
Elisabetta1 - 17. Nov, 00:37
die päpstin
hallo:-) ich habe schon vor jahren das buch gelesen,.leider...
sonnengewand^^^v^^ (Gast) - 16. Nov, 23:43
oh danke, danke.
aber es stammt nicht alles von mir, die Legende mit...
capra ibex - 15. Nov, 18:34
nun,
wenn das alte Gemäuer in Italien steht und die...
capra ibex - 15. Nov, 18:18
Burg
Wieso denn das? Ich stehe auf alte Gemäuer und...
Treibgut - 15. Nov, 00:52
ich bin wieder begeistert....
....nicht nur von deinen tollen bildern ( diese basaltsäulen...
Elisabetta1 - 14. Nov, 21:53
*grins*
ich glaub, du wärst nie zum ausziehen gekommen,...
capra ibex - 14. Nov, 21:13

Bücher, Bücher, Bücher


Nicholas Evans, Robin Seals
Im Kreis des Wolfs.


Paulo Coelho, Maralde Meyer-Minnemann, Maralde Meyer- Minnemann
Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Neue Geschichten und Gedanken 1998-2005

und alles andere von Paulo Coelho



Udo Pollmer, Gunter Frank, Susanne Warmuth
Lexikon der Fitneß-Irrtümer



Jose Saramago
Die Stadt der Blinden.


José Saramago
Die Stadt der Sehenden


Marion Zimmer Bradley, Diana L. Paxson, Marion Zimmer Bradley, Irene Bonhorst, Irene Holicki
Die Ahnen von Avalon.


Julie Miller, Gabriele Boiselle
Wanderreiten. Die schönsten Pferdetrecks der Welt



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Sean-Nos Nua


Blackmore´S Night
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Georg Danzer
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Shania Twain
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Free the Spirit
Pan from Paradise


Corvus Corax
Venus Vina Musica



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The Road to Hell


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