Samstag, 7. November 2009

Sir Winston Churchill

Keine Stunde im Leben, die man im Sattel verbracht hat, ist verloren



ich möchte das Zitat ein wenig ändern:

keine Stunde im Leben, die man mit Pferden verbracht hat, ist verloren ..... es muß nicht immer reiten sein.

Donnerstag, 5. November 2009

Dún na nGall - "die Festung der Fremden"

die gälische Bezeichnung des County Donegal.

Zwar ist Donegal die größte Gaeltacht Irlands, doch steht der örtliche Dialekt dem schottischen näher als der irischen Sprache. Statt nach Amerika oder Australien auszuwandern, verdingten sich die jungen Leute aus Donegal bis in die 80er Jahre als Gastarbeiter in Glasgow und Aberdeen. ....... so stehts im Reiseführer. Ich kann das mit dem Dialekt nicht beurteilen, ich bin schon froh, wenn ich die gälischen Straßen- und Hinweisschilder mit Hilfe des Wörterbuchs übersetzen kann.
weiters steht auch drinnen:
nach dem Niedergang der Glasgower Schwerindustrie kehrten viele Iren aus Schottland zurück, wenn schon arbeitslos dann lieber zu Hause, ebenso viele Rentner. Wer sich in der Gaeltacht niederläßt bekommt vom Staat gut 1000 Euro Beihilfe für den Hausbau. Heute sind Teile der Landschaft eine einzige durchgehende Streusiedlung.


Noch ein paar Bilder von unseren Ausflügen in Donegal.

zum Fanadhead an die Nordküste hinauf.
Während wir die kleine Shetty-herde, die so schön kitschig vor dem Leuchtturm unterwegs war, vom Straßenrand aus beobachtet und fotografiert haben ......

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Foto: Hannes


die kleine Stute mit Fohlen sah so süß aus, ganz weiß mit rotem Kopf
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Foto: Hannes

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.... begann es hinter uns plötzlich zu "muhen", wir drehten uns um
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Foto: Hannes

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Foto: Hannes

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Foto: Hannes



ein Ausflug nach Raphoe
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ein Irlandaufenthalt ohne Steinkreis?
Nein, nein, das geht nicht.
In der Nähe von Raphoe befindet sich der Beltany Stone Circle.

der Fußweg zum Steinkreis
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die beiden Schafe trollen sich aus dem Steinkreis als wir auftauchen
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der Rest beobachtete uns genau
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allerlei tierisches von unterwegs

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Foto: Hannes


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Foto: Hannes

Stacheldraht :-((
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Foto: Hannes



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wir hatten das Ferienhaus für eine Woche gemietet. Danach wollten wir weiter nach Nordirland. Auf dem Weg dorthin blieben wir aber noch einen weiteren Tag auf der Halbinsel Inishowen hängen.

an der Küste des Lough Swilly befindet sich das Fort Dunree. Eine Festung die Anfang des 19. Jh. von den Briten gegen eine vermeintliche französische Invasion errichtet wurde. Ende des 19. Jh. wurde es dann erweitert und erst 1938 an die Iren zurückgegeben.
Diese Festung wurde dann im zweiten Weltkrieg als Stützpunkt der Irish Defense Forces verwendet. Sie sollten das Land vor eventuellen feindlichen Schiffen schützen. GsD kamen keine.

Es war schon ein eigenartiges Gefühl dort herumzuwandern. Irgendwie hatte man den Eindruck, die Soldaten sind noch nicht lange weg, die Atmosphäre war bedrückend (auch wenn es keine Kriegshandlungen dort gab).
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der ganze Hügel ist sicher durchzogen mit unteridrischen Gängen und Räumen.
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der Ausblick ist allerdings sehr schön!
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Foto: Hannes


Weiter Richtung Norden über den Gap of Mamore

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am Pass wieder einige Heiligenfiguren am Straßenrand
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auf der anderen Seite in Kurven wieder runter
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diese Passtraße wurde extra gebaut, damit die Polizei schneller in das Hinterland gelangen konnte, um dort Razzien durchzuführen, die Gegend war eine Hochburg der Schwarzbrennerei
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danach geht´s noch weiter nördlich zum Malin Head.
Das ist jetzt der nördlichste Punkt Irlands.
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auch hier wieder Geschichte - ein ehemaliger Wachturm gegen die Franzosen und späterer Stützpunkt im 2. WK.
Am Boden sieht man noch eine Inschrift, die aus weißen Steinen gelegt wurde: ÈIRE.
Es sollte deutschen Bombern signalisieren, das sie sich bereits über Irland und damit über neutralem Gebiet befinden und nicht mehr über Nordirland, das ja zu England gehört.
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nicht Geschichte, sondern ganz aktuell
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unser nächstes Ziel ist Greencastle.
Im Hafen sehen wir das, was wir heuer an den Stränden vergeblich gesucht haben - große Muscheln
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leider stinken die hier höllisch. Wie kann man Muscheln bloß essen???

entweder fährt man Küste entland der Halbinsel Inishowen wieder zurück und fährt über Londonderry, oder man nimmt die Fähre über den Lough Foyle und ist in ein paar Minuten in Nordirland.
Wir nehmen die Fähre ....
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.... und verbringen unsere zweite Urlaubswoche im ebenso schönen Nordirland.

Dienstag, 3. November 2009

Heute

hat es in Wien den ganzen Tag einen Mix aus Regen, Schneeregen und Schnee gegeben. In der Stadt ist natürlich nix liegen geblieben, der Boden ist noch zu warm und die Luft bei 0,5 bis 1 Grad plus, aber am Stadtrand .... am Bisamberg ........ ich war nach der Arbeit noch eine Stunde spazieren.


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bunte Herbstblätter in weißen Schneemantel gehüllt
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das einzige, was ich am Spätherbst/Winter nicht mag, ist, dass es so früh finster wird

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31. Oktober ...

Was macht den Zauber eines Pferdes aus,
den Menschen nicht ermessen
oder verstehen können und der sie,
Frauen und Männer gleich,
seit Generationen in ihrem Bann hält?

Warum bewegt der Geruch einer alten
Dose Sattelseife ihr Gemüt
bis ins hohe Alter,
noch lange, nachdem sie selbst nicht mehr reiten können?

Das gehört zu den schönen Dingen auf Erden
und wird verstärkt
durch tausend kleine Freuden -
das Schulen junger Pferde,
das Handhaben von Hafer und Kleiefutter,
von Fesselbandagen, Sattelzeug
und dem Duft edlen Leders,
von milden Abenden im späten August,
strahlenden Novembertagen
und den Assoziationen,
die Herbstlicht auf goldenem Laub hervorruft


von James Boyd


Es war kein strahlender Novembertag, sondern der letzte Oktobertag, Hochnebel, trüb, aber windstill ........ es war herrlich!!!!

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am Samstag hab ich mir die Zeit genommen und in aller Ruhe, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, einen Herbstausritt gemacht.

Wir sind einen Wiesenweg am Waldrand entlang galoppiert, der Boden hat gefedert - der Galopp klang weich
und dumpf. Es war soooo schööööööön :-)))))))))))


Wenn du es hast, hast du es ein Leben lang.
Es ist eine Sucht für die es keine Heilung gibt.
Du wirst weiter reiten, bis man dich auf einen
gutmütigen alten Gaul hinaufhieven muß,
der einen gekrümmten Rücken bietet,
auf dem man wie in einem Schaukelstuhl sitzt.


von Monica Dickens



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Dienstag, 27. Oktober 2009

Waldviertel

es war kein "gewöhnlicher" Wochenendausflug.

es war eine Geburtstagsüberraschung für Hannes.

er wußte nur, dass ich am Samstag mit ihm ins nördliche Waldviertel fahre, er wußte aber nicht was ihn dort erwartet, bzw was er dort machen sollte, durfte, .....


baggern

eine kurze Erklärung der Hebeln
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Konzentration
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dann auf zum nächsten Bagger, gleiche Bedienung, nur ein "bisserl" größer ;-)

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und dann nocheinmal umsteigen

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danach ging´s wieder zurück zum Treffpunkt des Veranstalters beim Motorsportpark. Dort gab´s erst mal ein Bier für Hannes, dann spazierten wir noch ein bisserl übers Gelände dort.


dieses Gefährt steht nicht nur als "Deko" dort herum, man kann angeblich damit wirklich fahren.
Wie das dann aussieht bzw funktioniert haben wir nicht gesehen
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..... hm, wir haben mal "auf Verdacht" unsere Reisetaschen mitgenommen, falls wir Lust haben, nicht gleich wieder heimzufahren, sondern noch ein bisserl länger im Waldviertel zu bleiben ........... Zimmersuche ........ sollte doch nicht so schwierig sein ......... an einem verlängerten WE leider schon ............. nach drei vergeblichen direkten Versuchen und zahlreichen weiteren Telefonaten mit Absagen, wollen wir schon aufgeben, doch dann haben wir noch Glück: Ein schon reserviertes Zimmer im Hotel zur Post (Fam. Baumgartner) in Schrems wurde von einem Gast abgesagt und wir konnten bleiben.
Unsere Geduld sollte belohnt werden .......... als wir am Sonntag aufwachen und den Vorhang wegschieben .......... tiefblauer Himmel

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wir fahren zur .....

Burg Rapottenstein

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die Burg kann nur mit Führung besichtigt werden.

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die Burg ist zwar riesig, aber der Innenhof sehr eng

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am Nachmittag wollen wir noch ins ....

Tanner Moor

das Naturschutzgebiet Tanner Moor liegt an der Nieder - Oberösterreichischen Landesgrenze.

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mein erster Schnee für heuer *g*
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Donnerstag, 22. Oktober 2009

County Donegal

der rauhe Nordwesten Irlands.

Wir sind natürlich nicht nur in unserem gemütlichen Häuschen gesessen, haben gegessen und getrunken, und sind am Strand spazieren gegangen, sondern haben einige Ausflüge gemacht.

Nach Ardara, ein kleiner Ort, der bekannt für seine Tweed-Erzeugung ist.
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wenn man die Preise für Pullover, Jacken, Mützen usw sieht, setzt es einen zuerst mal auf den Hintern, wenn man dann allerdings einem Mann zusieht, der an seinem Webstuhl sitzt und arbeitet, dann versteht man den Preis.


ich mag diese kleinen "Alles-geschäfte" in denen man von der Milch über Spielzeug, Geschirr, Werkzeug bis zu Socken einfach alles bekommt
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vor dem kleinen Hotel in Ardara gesehen (aus Holland):
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entlang der Straße
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der kleine rote Flitzer im Hintergrund ist "unsere" Micra Mouse
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Moor- und Heidelandschaft

frisch gestochener Torf:
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torfbraunes Wasser
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blühender Stechginster
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Mount Errigal
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das ist eine total untypische irische Straße!
Irische Straßen sind eng, oft von Hecken begrenzt, kurvig und für bandscheibengeschädigte nicht zu empfehlen.


P9238876ydie von mir "Hütchen-Muscheln" genannten Muscheln sehen doch aus wie kleine "Mini - Errigals" ;-))








diese Kirche haben wir vor 4 Jahren schon mal besucht, mir gefällt sie: Dun Lewy

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im Glenveagh - National Park waren wir auch schon mal, diesmal sind wir von der anderen Seite gekommen
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Pferde im Glenveagh
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die Iren sind sehr gläubig

Bei uns findet man in jedem Fremdenzimmer, vom Hotel- bis zum Privatzimmer zumindest ein Kreuz im Zimmer, manchmal auch die Bibel im Nachtkasterl.
Das hab ich in Irland noch nirgends gesehen.

Dafür haben die Iren einen Faible für Heiligenfiguren aus Gips.
Diese findet man immer und überall, an Bergpässen, bei Wasserquellen [mit Rosenkränzen am Baum inklusive Box zum Einwurf kleiner und großer Münzen ;-)]
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...... und an Straßenpflöcken
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vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass die Iren das Leben im allgemeinen sehr gemütlich angehen und sich nicht stressen lassen, nur im Auto, da fahren sie wie der Teufel. Da braucht es schon ein paar Schutzheilige entlang der Straße.



In unserem Häuschen hing ein Kreuz über der Eingangstür - ein Brigid-Kreuz
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das Kreuz der (christlichen) heiligen Brigid von Kildare?
.... oder das der keltischen Göttin?

Bei Aine hab ich eine wunderbare Beschreibung gefunden (u.a die bekannten Missionierungsversuche der Kirche einfach eine keltische Gottheit auf eine christliche Heilige zu übertragen)und einen Teil hier hereinkopiert (liebe Aine, ich hoffe du hast nichts dagegen):

Als Tochter des großen Gottes der Tuatha de Dannan, des Dagda, nahm sie in Irland einen derartig hohen Rang unter den Göttinnen ein, und wurde von so vielen Menschen in ganz Irland verehrt, dass die Kirche ihre Eigenschaften kurzerhand auf eine Heilige namens Brigid übertrug, um die Bevölkerung leichter missionieren zu können. Brigid ist „3 in einer“, eine Göttin in dreifacher Verkörperung also. Sie hatte der Sage nach 2 Schwestern, die ebenfalls Brigid hießen! Die erste Brigid war Dichterin und Prophetin und die Göttin der fili, der shanakees, der Geschichten erzählenden Druiden. Die zweite Brigid nahm die Schmiede und Handwerker in ihre Obhut und die dritte der Schwestern wurde zur Schutzherrin der Heilkundigen und Ärzte. In ihrer Dreifaltigkeit gilt sie als Schutzherrin der Bauern, insbesondere der Milchwirtschaft, denn sie erscheint in der Zeit wieder auf der Erde, in der die ersten Lämmer und Kälber geboren und von ihren Müttern mit Milch versorgt werden. Ebenso erscheint sie in Gestalt der Quellen und Gewässer, hält so das Land fruchtbar, und schenkt Heilung durch die Kraft des Quellwassers, was sie zu einer Fruchtbarkeitgöttin macht und andererseits ihren Aspekt als Heilerin offenbart. Auch ist sie die Beschützerin der gebärenden Frauen und der Kleinkinder, über die sie jederzeit schützend ihre Hand hält.

...

Brigids Element ist das Feuer, denn Brigid ist eine der keltischen Sonnengöttinnen. Ihr Sonnensymbol, das Brigids-Kreuz, eine aus Stroh gebundene Swastika, weißt auf diesen kosmischen Ursprung ohne Zweifel hin. Dieses Symbol hat sich bis heute in der irischen Tradition gehalten, heute wird es der christlichen Heiligen „St.Brigid“ zugesprochen, die auch sämtliche Funktionen der Göttin Brigid übernahm. Unzählige „St. Brigids Wells“ findet man in ganz Irland, und dort treffen sich heute Christen und Heiden in Eintracht, um ihr Wasser zu holen. Das St. Brigids Fest, das christliche Lichtmess-Fest, ist heute an die Stelle von Imbolc getreten.

Die Frau, die die Funktion der Göttin Brigid für die Christen übernehmen sollte, hatte tatsächlich einige interessante Züge, die auch einer Göttin gut zu Gesicht gestanden hätten. Sie wurde vermutlich im Jahr 453 als Tochter eines Druiden in der County Kildare, ganz in der Nähe des Heiligtums der Göttin Brigid, einer heiligen Eiche, die christianisiert werden sollte, geboren. Die Umstände ihrer Geburt prädestinierten sie bereits zu einer Wandlerin zwischen den Welten, denn sie wurde nicht im Winter geboren, und auch nicht im Frühling, sondern am 1.Februar, der beides nicht wirklich war. Auch wurde sie nicht in der Nacht geboren, aber auch nicht am Tage, sondern in der Morgendämmerung. Und schließlich noch nicht einmal im Haus, genauso wenig aber außerhalb des Hauses, sondern genau auf der Türschwelle. St.Patrick nahm sich sofort ihrer an, und taufte sie höchstpersönlich! Brigid legte später das Ordensgelübde ab und gründete im Laufe ihres Lebens mehrere Klöster, bis sie im Alter von 70 Jahren starb.


hier ein link zum vollständigen Text


... oder aber eine ganz andere Theorie, die ich in Wikipedia gelesen habe:
eine Wissenschaftlerin (Lisa M. Bitel, University of Kansas), die annimmt, dass die Göttin Brigid erfunden wurde, um Brigida von Kildare als heidnisch/nichtexistent zu denunzieren und Patrick von Irland eine starke Konkurrentin vom Halse zu schaffen.



ich hab mich auf jedenfall wohl gefühlt im Haus, mit dem Brigid-Kreuz über der Tür :-)


einfach Landschaft
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Dienstag, 20. Oktober 2009

Kindheitserinnerungen




mußte ich unbedingt im Kino sehen!

Mit Wickie bin ich aufgewachsen, ich habe die Sendung geliebt.


Das Casting-team und das Maskenteam hat tolle Arbeit geleistet. Die Figuren sind perfekt geworden.
(Die Ähnlichkeit einer der Figuren mit einem Menschen den wir kennen, erheiterte den Kinobesuch noch zusätzlich).

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Essen und Trinken

meine Jeans sind schon ziemlich eng .........


Im Herbst gibt´s immer soviele gute Sachen zu essen (Nüsse, Kürbis, Maroni, Sturm ....).
Dabei gibt es heuer gar keinen Herbst. Letzte Woche haben wir noch bei 28 Grad geschwitzt, heute gab es Schneeregen in Wien, also vom Sommer direkt in den Winter.

Essen - im Urlaub gönnt man sich gerne was. Wir haben in den zwei Wochen zu zweit fast ein Kilo Butter verdrückt. Die irische Butter schmeckt einfach zu gut. Kein Wunder, sind die Kühe doch Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr auf der Weide.
Ich steh´s mir einfach auf Butter, dieser ganze Margarine-Hokuspokus kann mir gestohlen bleiben, alles hundertmal behandelt und bearbeitet.

Tja, und dann gibt´s auch noch diesen Baileys ...... nicht gerade kalorienarm, und die ganzen Kekse, die ich so zwischendurch verdrückt habe.

Zurück aus dem Urlaub, gibt´s zuerst das Geburtstagsessen von Hannes` Papa und am nächsten Tag beschließen wir, uns noch die oberösterreichischen Landesausstellung anzusehen.
Das Thema: Mahlzeit
Also wieder geht´s ums Essen. Da die Ausstellung im Stift Schlierbach stattfindet und dieses berühmt für seine Käserei ist, kaufen wir natürlich Käse ein.
zB: Roter Mönch mit Birne - stinkt wie Hölle, schmeckt aber super gut.
Ist ein würzig-kräftiger Weichkäse mit Rotkultur, affiniert mit Birnenedelbrand (steht so auf der Verpackung)


Am Dienstag kam der nächste Streich:
Betriebsausflug

Mit dem Bus in die Steiermark, genauer gesagt nach Bergl. Dort befindet sich die Z.otter-schokoladenmanufaktur.

Z.otter-Schokolade - handgeschöpft, mit verschiedensten Zutaten gefüllt, oder pur, oder als Trinkschokolade.
Die Kakaobohnen werden aus Nicaragua, Ecuador, Bolivien bezogen, zu fairen Preisen.
Zu Beginn der Betriebsführung erfährt man in einem Film über die Gewinnung der Kakaobohne. Jährlich werden 15 Arbeiter der Kakaoplantagen nach Österreich eingeladen, um zu sehen was aus ihren Kakaobohnen wird und wie sie weiterverarbeitet werden.

Nach dem Film erhält man einen Löffeln, und dann marschiert man durch den Betrieb und kann alles kosten.
Es stehen zig Schokoladebrunnen zur Verfügung, von der Milchschokolade bis zur Bitterschokolade, dann die "Basis-tafel", dann die "gefüllten", dann die Trinkschokoladen und zum Schluß der Shop ..........

Alle wieder in den Bus, jetzt ist aber Zeit fürs Mittagessen ;-).
Die Nachspeise kann ich beim besten Willen nicht mehr, ich laß´ sie mir einpacken. GsD ist noch eine knappe Stunde Zeit bevor wir weiterfahren, ich brauch dringend einen Spaziergang an der frischen Luft.

Dann wieder alle in den Bus, Weiterfahrt zur Klöcher Weinstraße direkt an die Grenze zu Slowenien.
Dort gibt´s - richtig - was zum Essen, Brettljause.
Das kostet schon sehr viel Überwindung.

Wenn man um diese Jahreszeit in ein Weinbaugebiet fährt, dann kann (und will) man am Sturm nicht vorbei.
Für alle die nicht wissen was Sturm bei uns ist:
gepresster Traubensaft, der bereits gärt.
Als Sturm bezeichnet man alle Zwischenstufen (ab 1% -Alkoholgehalt) vom Traubensaft zum Wein. Er kann also sehr leicht und spritzig sein (eher wie Traubenmost) oder schon ziemlich "gefährlich". Man muß also höllisch aufpassen, denn er ist auf jedenfall sehr verdauungsfördernd ;-)


GANZ WICHTIG: Beim anstoßen mit Sturm wird NIE zugeprostet, sondern immer MAHLZEIT gesagt.

Auch wichtig (für mich): Der Begriff Most ist bei uns gleichzusetzen mit Traubenmost, ja nicht zu verwechseln mit dem Obstmost in Oberösterreich!


Also gab´s zum Abschluß noch roten Sturm und heiße Kastanien bzw Maroni. Egal wie viel ich vorher schon gegessen hab, für Maroni ist immer Platz, vorallem wenn sie so gut sind.

... dann "rollte" jeder wieder in Richtung Bus. Ich bin sicher auf der Heimfahrt war der Spritverbrauch aufgrund des gestiegenen Gesamtgewichts höher als bei der Hinfahrt.



......... am Samstag Sonntag erwartet uns der nächste Supergau: Oma´s Geburtstagsessen in Ernsdorf.


dann bring ich meine Jeans sicher gar nicht mehr zu.

Montag, 12. Oktober 2009

.....

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was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen

Kommentare

hm,
mit der Bezeichnung des Bildes (tinypic?) kann ich...
capra ibex - 7. Nov, 20:06
Ich glaube,
das wäre doch auch "mein" Land. Das ist mein Lieblingsbild....
Fira - 7. Nov, 18:30
Na logisch,
melde Dich vorher rechtzeitig und ich wuerde mich freuen,...
Aine - 6. Nov, 16:26
Liebste Steinböckin...
... also dein Bericht samt den Fotos vermittelt wiedermal...
Kotopulo - 6. Nov, 08:56
Mit Schneebildern
... habe ich jetzt noch nicht gerechnet - sieht toll-kalt...
Treibgut - 5. Nov, 23:46
Irland
Dies ist schon ein sehr reizvoller Beitrag mit seinen...
Treibgut - 5. Nov, 23:42
......
gewonnen! Hab mit mir gewettet, dass du sie nicht weggegeben...
capra ibex - 4. Nov, 23:18
Reitsachen
Ich hab sie alle noch im Schrank :loool:
libris - 4. Nov, 22:47
letzteres ......
ich hab mit ca 10 zu reiten begonnen, war dann der...
capra ibex - 4. Nov, 22:37
Ist eh schon wieder vorbei,
der ganze Zauber. und jetzt regnet es wieder und hat...
capra ibex - 4. Nov, 22:23
Bei mir nicht :-( Ich...
Bei mir nicht :-( Ich komme sehr gut ohne Pferde aus....
libris (Gast) - 4. Nov, 21:27
Schöööön!
Das wäre was für uns! Biggy würde vor...
Fira - 4. Nov, 19:16
Solange ich nicht mit...
Solange ich nicht mit dem Auto durch Schnee fahren...
alex_blue - 4. Nov, 11:07
wenn du nicht nur einen...
wenn du nicht nur einen schönen Galopp und den...
capra ibex - 4. Nov, 00:24
Sucht, Virus, ......
Zeitgründe - das ist ein trauriger Grund. Aber...
capra ibex - 4. Nov, 00:12
keine Ahnung warum,
vielleicht bist du im Burgverlies von Rapottenstein...
capra ibex - 3. Nov, 23:52
ich liebe Moore,
das Wetter war eigentlich zu schön für`s...
capra ibex - 3. Nov, 23:49
Die Zeilen von Monica...
Die Zeilen von Monica Dickens, finde ich so treffend. Ich...
Elisabetta1 - 3. Nov, 22:49
warum sehe ich diese...
... erst heute? überblättert oder so! wunderschöne...
Elisabetta1 - 3. Nov, 22:40
Sehr schöne.....
... Landschaft und tolle Bilder. VG ANDY
bluezook - 3. Nov, 22:00

Bücher, Bücher, Bücher


Nicholas Evans, Robin Seals
Im Kreis des Wolfs.


Paulo Coelho, Maralde Meyer-Minnemann, Maralde Meyer- Minnemann
Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Neue Geschichten und Gedanken 1998-2005

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