Irland

Mittwoch, 11. November 2009

Nordirland

nicht Fisch und nicht Fleisch - oder so ähnlich würd ich mein Gefühl für Nordirland beschreiben. Einerseits ist man ja doch auf der "grünen Insel", andererseits gehört dieser Teil aber zu Great Britain.
Grenzkontrollen gibt´s keine, im Auto merkt man im ersten Moment nicht einmal, wenn man das Land wechselt. Erst beim ersten roten Postkasterl wird man aufmerksam.
Dann dämmert es einem, aja, die Angaben auf den Straßenschildern sind ja Meilen und nicht Kilometer, deswegen paßt das nicht ganz mit der Karte und dem Navi zusammen, und die Geschwindigkeitsbeschränkungen erscheinen auch nicht mehr so eigenartig.
Spätestens beim einkaufen weiß man allerdings, wo man sich befindet. Pfunde werden verlangt, keine Euro.
Meine frühere Ablehnung gegenüber dem Euro ist mittlerweile einer *ist-schon-toll-beim-reisen-da-braucht-man-nicht-mehr-umrechnen-Einstellung* gewichen.
Nicht so in Great Britain. Wenigstens sind die nordirischen Pfund (genauso wie die schottischen Pfund) dem englischen Pfund gleichzusetzen, und werden parallel verwendet.

Laut Reiseführer fahren nur 6 % der deutschen Irlandurlauber auch nach Nordirland.
Wir aber hatten lustigerweise gerade in Nordirland DAS Touristenerlebnis pur.
Zugegeben, Donegal gehört eher zu den weniger touristisch besuchten Gebieten Irlands, vorallem Ende September ist dort oben nicht mehr viel los, in anderen Gebieten Irlands wie der Ring of Kerry, da stauen sich die Touristenbusse. Aber der Gegensatz zwischen dem einsamen Donegal und dem Besuch des Giant´s Causeway war gewaltig.

Der Giant´s Causeway gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Er zählt zu Nordirlands berühmtesten Sehenswürdigkeiten.
Das merkt man sofort, wenn man auf den Parkplatz möchte: 6 Pfund Parkgebühr!!!!!
Jede Menge Reisebusse ........... und .......... die ersten Japaner die ich in Irland sehe.
Das ganze bei feuchtem stürmischen Wetter. Ich will gar nicht wissen, was hier im Sommer los ist.

Der Giant´s Causeway ist eine bizarre Naturlandschaft. Er besteht aus ca 37 000 meist sechseckigen, manchmal auch vier-, fünf-, bis achteckige Basaltsäulen unterschiedlicher Länge. Nach heutigem Wissensstand entstanden diese vor 60 Millionen Jahren nach einer vulkanischen Eruption. Diese Formen können bei sehr langsamer Abkühlung der Lava entstehen.

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Einer Legende nach soll der Damm vom Riesen Finn MacCool erschaffen worden sein, der die Steine auftürmte, um trockenen Fußes nach Schottland (bei der Insel Staffa gibt es ähnliche Formationen) zu gelangen, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.

.... oder einer anderen Sage nach um zu kämpfen
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.... oder :
Der Riese Finn MacCool soll hier gelebt und über die Meerenge hinweg nach Schottland geschaut haben. Dort lebte sein Widersacher, der schottische Riese Benandonner - auch Big Ben genannt. Da es kein Boot gab, das groß genug war, um Riesen zu transportieren, entschloss sich Finn, einen Damm aus riesigen Steinen zu bauen - bis nach Schottland. Knapp 40.000 zumeist sechseckige Basaltsäulen hat Finn ins Meer gerammt, die man bis heute am Ufer der Steilküste betrachten kann.

Big Ben soll dann von Schottland hinüber gekommen sein, um mit Finn zu kämpfen. Als dieser den Scottish Giant erblickte, grauste es ihn derart, dass er nach Hause zu seiner Frau floh. Diese verkleidete ihn pflugs als Baby und packte ihn in eine Riesen-Wiege. Riesengattin Oonagh lud den mächtigen Schotten zum Tee ein und zeigte ihm stolz den kleinen Finn in der Wiege. Als Benandonner das enorme 'Riesen-Baby' sah, schloss er auf den vermutlich noch größeren Vater und rannte voller Entsetzen zurück nach Schottland, den Giant's Causeway hinter sich aufreißend, damit ihm der fürchterliche Finn nicht folgen könnte.

Quelle: www.ndrkultur.de


der Schuh des Riesen:
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Foto: Hannes

es war , wie erwähnt ein sehr feuchter und stürmischer Tag.
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das beste aber war eine Besucherin, die plötzlich mit ihren zwei Hunden auftauchte.
ein schwarzer und ein weißer Afghane - die beiden stahlen bei diesem Wind jedem noch so bizarren Stein die Show

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Foto: Hannes



ein paar Kilometer bzw Meilen westlichen befindet sich das nächste Touristenziel:

Dunluce Castle

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die Burg hatte militärische Auseinandersetzungen ohne größere Schäden überstanden, was sie allerdings nicht überstanden hat, waren die Kräfte der Natur.
1639 stürzte der Küchentrakt samt Personal und allen Vorräten bei einem Unwetter ins Meer. Kurze Zeit später wurde die Burg aufgegeben und verlassen und ist seitdem verfallen.

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im Visitorcenter ein Modell der Burg und ein Gemälde (als die Küche noch da war und es was zu essen gab *g*)

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genug von Besuchern. Wir brauchen wieder ein ruhiges Fleckchen. Wieder nur ein paar Kilometer weiter, allerdings östlich, liegt die white park bay

am Parkplatz nur ein Auto außer uns!


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Gudrun im Urlaub ;-)

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Foto: Hannes


soviele schöne Steine
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zuerst noch Späße treiben
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... und dann ...
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Glück gehabt
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von Hannes noch ein paar Wellenfotos ausgeliehen:
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das erste Bild der White park bay ist aufgenommen vor der dortigen Jugendherberge.
Ich war schon mal dort, vor 20 Jahren, hab dort auch geschlafen. Heute wird sie oft als schönste Jugendherberge Irlands beschrieben, von außen sieht sie sehr modern aus, wie es heute innen aussieht weiß ich nicht. Damals war sie noch nicht renoviert, aber die Lage war und ist natürlich einmalig.
Damals, da waren noch viel weniger Touristen in Nordirland unterwegs - der Nordirlandkonflikt mit all seinen Anschlägen, die Bahnstrecke zwischen Dublin und Belfast war die Hälfte des Jahres wegen Bombendrohungen gesperrt, auch wir mußten in Ersatzbusse umsteigen.
Und wie das so ist mit den Jugendherbergen, liegen sie zwar oft wunderschön, sind aber mit der Bahn meist nicht, und mit dem Bus sehr selten zu erreichen.

Ich kann mich noch gut an folgende Geschichte erinnern:
Wir waren damals mit Interrail unterwegs, der Weg zur Jugendherberge war entweder zu Fuß oder mit Autostopp. Wir probierten Autostopp und tatsächlich nahm uns ein Pärchen mit (obwohl wir pitschnass waren, da es geregnet hat).
Tja, und dann die obligatorische Frage: Woher kommt ihr?
Aus Österreich.
Ahhhh, Austria, we know, lovely, the Vienna boys choir - die Wiener Sängerknaben.
Als ich dann vorsichtig antwortete: mein Bruder war Wiener Sängerknabe, da hätten uns die beiden sicher bis ans andere Ende der Welt mitgenommen ;-)).

Ich als Österreicherin sollte nicht zuviel über Touristen und Klischees lästern. Schließlich ist der Fremdenverkehr in Ö ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ob im Winter zum Schifahren oder die Japaner in Städten wie Salzburg und Wien.

Was sind die bekanntesten Klischees aus Ö?
Mozartkugel, Lippizzaner und die Sängerknaben - jaja und alle Iren sind rothaarig *gg*

Donnerstag, 5. November 2009

Dún na nGall - "die Festung der Fremden"

die gälische Bezeichnung des County Donegal.

Zwar ist Donegal die größte Gaeltacht Irlands, doch steht der örtliche Dialekt dem schottischen näher als der irischen Sprache. Statt nach Amerika oder Australien auszuwandern, verdingten sich die jungen Leute aus Donegal bis in die 80er Jahre als Gastarbeiter in Glasgow und Aberdeen. ....... so stehts im Reiseführer. Ich kann das mit dem Dialekt nicht beurteilen, ich bin schon froh, wenn ich die gälischen Straßen- und Hinweisschilder mit Hilfe des Wörterbuchs übersetzen kann.
weiters steht auch drinnen:
nach dem Niedergang der Glasgower Schwerindustrie kehrten viele Iren aus Schottland zurück, wenn schon arbeitslos dann lieber zu Hause, ebenso viele Rentner. Wer sich in der Gaeltacht niederläßt bekommt vom Staat gut 1000 Euro Beihilfe für den Hausbau. Heute sind Teile der Landschaft eine einzige durchgehende Streusiedlung.


Noch ein paar Bilder von unseren Ausflügen in Donegal.

zum Fanadhead an die Nordküste hinauf.
Während wir die kleine Shetty-herde, die so schön kitschig vor dem Leuchtturm unterwegs war, vom Straßenrand aus beobachtet und fotografiert haben ......

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Foto: Hannes


die kleine Stute mit Fohlen sah so süß aus, ganz weiß mit rotem Kopf
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Foto: Hannes

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.... begann es hinter uns plötzlich zu "muhen", wir drehten uns um
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Foto: Hannes

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Foto: Hannes

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Foto: Hannes



ein Ausflug nach Raphoe
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ein Irlandaufenthalt ohne Steinkreis?
Nein, nein, das geht nicht.
In der Nähe von Raphoe befindet sich der Beltany Stone Circle.

der Fußweg zum Steinkreis
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die beiden Schafe trollen sich aus dem Steinkreis als wir auftauchen
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der Rest beobachtete uns genau
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allerlei tierisches von unterwegs

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Foto: Hannes


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Foto: Hannes

Stacheldraht :-((
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Foto: Hannes



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wir hatten das Ferienhaus für eine Woche gemietet. Danach wollten wir weiter nach Nordirland. Auf dem Weg dorthin blieben wir aber noch einen weiteren Tag auf der Halbinsel Inishowen hängen.

an der Küste des Lough Swilly befindet sich das Fort Dunree. Eine Festung die Anfang des 19. Jh. von den Briten gegen eine vermeintliche französische Invasion errichtet wurde. Ende des 19. Jh. wurde es dann erweitert und erst 1938 an die Iren zurückgegeben.
Diese Festung wurde dann im zweiten Weltkrieg als Stützpunkt der Irish Defense Forces verwendet. Sie sollten das Land vor eventuellen feindlichen Schiffen schützen. GsD kamen keine.

Es war schon ein eigenartiges Gefühl dort herumzuwandern. Irgendwie hatte man den Eindruck, die Soldaten sind noch nicht lange weg, die Atmosphäre war bedrückend (auch wenn es keine Kriegshandlungen dort gab).
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der ganze Hügel ist sicher durchzogen mit unteridrischen Gängen und Räumen.
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der Ausblick ist allerdings sehr schön!
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Foto: Hannes


Weiter Richtung Norden über den Gap of Mamore

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am Pass wieder einige Heiligenfiguren am Straßenrand
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auf der anderen Seite in Kurven wieder runter
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diese Passtraße wurde extra gebaut, damit die Polizei schneller in das Hinterland gelangen konnte, um dort Razzien durchzuführen, die Gegend war eine Hochburg der Schwarzbrennerei
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danach geht´s noch weiter nördlich zum Malin Head.
Das ist jetzt der nördlichste Punkt Irlands.
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auch hier wieder Geschichte - ein ehemaliger Wachturm gegen die Franzosen und späterer Stützpunkt im 2. WK.
Am Boden sieht man noch eine Inschrift, die aus weißen Steinen gelegt wurde: ÈIRE.
Es sollte deutschen Bombern signalisieren, das sie sich bereits über Irland und damit über neutralem Gebiet befinden und nicht mehr über Nordirland, das ja zu England gehört.
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nicht Geschichte, sondern ganz aktuell
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unser nächstes Ziel ist Greencastle.
Im Hafen sehen wir das, was wir heuer an den Stränden vergeblich gesucht haben - große Muscheln
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leider stinken die hier höllisch. Wie kann man Muscheln bloß essen???

entweder fährt man Küste entland der Halbinsel Inishowen wieder zurück und fährt über Londonderry, oder man nimmt die Fähre über den Lough Foyle und ist in ein paar Minuten in Nordirland.
Wir nehmen die Fähre ....
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.... und verbringen unsere zweite Urlaubswoche im ebenso schönen Nordirland.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

County Donegal

der rauhe Nordwesten Irlands.

Wir sind natürlich nicht nur in unserem gemütlichen Häuschen gesessen, haben gegessen und getrunken, und sind am Strand spazieren gegangen, sondern haben einige Ausflüge gemacht.

Nach Ardara, ein kleiner Ort, der bekannt für seine Tweed-Erzeugung ist.
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wenn man die Preise für Pullover, Jacken, Mützen usw sieht, setzt es einen zuerst mal auf den Hintern, wenn man dann allerdings einem Mann zusieht, der an seinem Webstuhl sitzt und arbeitet, dann versteht man den Preis.


ich mag diese kleinen "Alles-geschäfte" in denen man von der Milch über Spielzeug, Geschirr, Werkzeug bis zu Socken einfach alles bekommt
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vor dem kleinen Hotel in Ardara gesehen (aus Holland):
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entlang der Straße
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der kleine rote Flitzer im Hintergrund ist "unsere" Micra Mouse
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Moor- und Heidelandschaft

frisch gestochener Torf:
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torfbraunes Wasser
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blühender Stechginster
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Mount Errigal
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das ist eine total untypische irische Straße!
Irische Straßen sind eng, oft von Hecken begrenzt, kurvig und für bandscheibengeschädigte nicht zu empfehlen.


P9238876ydie von mir "Hütchen-Muscheln" genannten Muscheln sehen doch aus wie kleine "Mini - Errigals" ;-))








diese Kirche haben wir vor 4 Jahren schon mal besucht, mir gefällt sie: Dun Lewy

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im Glenveagh - National Park waren wir auch schon mal, diesmal sind wir von der anderen Seite gekommen
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Pferde im Glenveagh
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die Iren sind sehr gläubig

Bei uns findet man in jedem Fremdenzimmer, vom Hotel- bis zum Privatzimmer zumindest ein Kreuz im Zimmer, manchmal auch die Bibel im Nachtkasterl.
Das hab ich in Irland noch nirgends gesehen.

Dafür haben die Iren einen Faible für Heiligenfiguren aus Gips.
Diese findet man immer und überall, an Bergpässen, bei Wasserquellen [mit Rosenkränzen am Baum inklusive Box zum Einwurf kleiner und großer Münzen ;-)]
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...... und an Straßenpflöcken
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vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass die Iren das Leben im allgemeinen sehr gemütlich angehen und sich nicht stressen lassen, nur im Auto, da fahren sie wie der Teufel. Da braucht es schon ein paar Schutzheilige entlang der Straße.



In unserem Häuschen hing ein Kreuz über der Eingangstür - ein Brigid-Kreuz
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das Kreuz der (christlichen) heiligen Brigid von Kildare?
.... oder das der keltischen Göttin?

Bei Aine hab ich eine wunderbare Beschreibung gefunden (u.a die bekannten Missionierungsversuche der Kirche einfach eine keltische Gottheit auf eine christliche Heilige zu übertragen)und einen Teil hier hereinkopiert (liebe Aine, ich hoffe du hast nichts dagegen):

Als Tochter des großen Gottes der Tuatha de Dannan, des Dagda, nahm sie in Irland einen derartig hohen Rang unter den Göttinnen ein, und wurde von so vielen Menschen in ganz Irland verehrt, dass die Kirche ihre Eigenschaften kurzerhand auf eine Heilige namens Brigid übertrug, um die Bevölkerung leichter missionieren zu können. Brigid ist „3 in einer“, eine Göttin in dreifacher Verkörperung also. Sie hatte der Sage nach 2 Schwestern, die ebenfalls Brigid hießen! Die erste Brigid war Dichterin und Prophetin und die Göttin der fili, der shanakees, der Geschichten erzählenden Druiden. Die zweite Brigid nahm die Schmiede und Handwerker in ihre Obhut und die dritte der Schwestern wurde zur Schutzherrin der Heilkundigen und Ärzte. In ihrer Dreifaltigkeit gilt sie als Schutzherrin der Bauern, insbesondere der Milchwirtschaft, denn sie erscheint in der Zeit wieder auf der Erde, in der die ersten Lämmer und Kälber geboren und von ihren Müttern mit Milch versorgt werden. Ebenso erscheint sie in Gestalt der Quellen und Gewässer, hält so das Land fruchtbar, und schenkt Heilung durch die Kraft des Quellwassers, was sie zu einer Fruchtbarkeitgöttin macht und andererseits ihren Aspekt als Heilerin offenbart. Auch ist sie die Beschützerin der gebärenden Frauen und der Kleinkinder, über die sie jederzeit schützend ihre Hand hält.

...

Brigids Element ist das Feuer, denn Brigid ist eine der keltischen Sonnengöttinnen. Ihr Sonnensymbol, das Brigids-Kreuz, eine aus Stroh gebundene Swastika, weißt auf diesen kosmischen Ursprung ohne Zweifel hin. Dieses Symbol hat sich bis heute in der irischen Tradition gehalten, heute wird es der christlichen Heiligen „St.Brigid“ zugesprochen, die auch sämtliche Funktionen der Göttin Brigid übernahm. Unzählige „St. Brigids Wells“ findet man in ganz Irland, und dort treffen sich heute Christen und Heiden in Eintracht, um ihr Wasser zu holen. Das St. Brigids Fest, das christliche Lichtmess-Fest, ist heute an die Stelle von Imbolc getreten.

Die Frau, die die Funktion der Göttin Brigid für die Christen übernehmen sollte, hatte tatsächlich einige interessante Züge, die auch einer Göttin gut zu Gesicht gestanden hätten. Sie wurde vermutlich im Jahr 453 als Tochter eines Druiden in der County Kildare, ganz in der Nähe des Heiligtums der Göttin Brigid, einer heiligen Eiche, die christianisiert werden sollte, geboren. Die Umstände ihrer Geburt prädestinierten sie bereits zu einer Wandlerin zwischen den Welten, denn sie wurde nicht im Winter geboren, und auch nicht im Frühling, sondern am 1.Februar, der beides nicht wirklich war. Auch wurde sie nicht in der Nacht geboren, aber auch nicht am Tage, sondern in der Morgendämmerung. Und schließlich noch nicht einmal im Haus, genauso wenig aber außerhalb des Hauses, sondern genau auf der Türschwelle. St.Patrick nahm sich sofort ihrer an, und taufte sie höchstpersönlich! Brigid legte später das Ordensgelübde ab und gründete im Laufe ihres Lebens mehrere Klöster, bis sie im Alter von 70 Jahren starb.


hier ein link zum vollständigen Text


... oder aber eine ganz andere Theorie, die ich in Wikipedia gelesen habe:
eine Wissenschaftlerin (Lisa M. Bitel, University of Kansas), die annimmt, dass die Göttin Brigid erfunden wurde, um Brigida von Kildare als heidnisch/nichtexistent zu denunzieren und Patrick von Irland eine starke Konkurrentin vom Halse zu schaffen.



ich hab mich auf jedenfall wohl gefühlt im Haus, mit dem Brigid-Kreuz über der Tür :-)


einfach Landschaft
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Montag, 12. Oktober 2009

.....

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Donnerstag, 8. Oktober 2009

FOR SALE

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dieses Schild haben wir in der letzten zwei Wochen sehr sehr oft gesehen. Man hat fast das Gefühl jedes dritte Haus in Irland sei zu verkaufen.

Oft waren es neue Häuser, mehrere gleiche nebeneinander, von einem Bauträger hingestellt und keine Käufer gefunden. Aber auch genug private Häuser die zu verkaufen waren.

Wir haben mit Iren darüber gesprochen ..... die Wirtschaftskrise ...........

Auch bei "unserem Haus" stand so ein Schild. Deswegen sind wir beim ersten Mal auch dran vorbeigefahren, wir dachten, es paßt zwar der Wegbeschreibung nach, aber das Schild da .......... es war´s dann doch.
Ob´s wirklich zu verkaufen ist, weiß ich nicht, denn laut Internet ist es für nächsten Juni schon wieder gebucht.

Ich überleg, ob´s bei uns eigentlich auch so viele Häuser zu verkaufen gibt, nur sieht man es nicht, da keine Schilder davor stehen.


Also ........ das war es, unser zuhause für die erste Woche:

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der weiße Zubau (= das Wohnzimmer) in Form eines L
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Ich hab mich gleich zuhause gefühlt, denn das erste was ich sah, waren die Sessel - genau die gleichen die ich bei mir in der Wohnung hab:
Kiefernholzsessel in grün gestrichen - I.K.E.A. (ich hab zwei in grün und einen in blau gestrichen)

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(der Herd/Ofen ist nicht mehr in Funktion, es gab Kochplatten in der Küche)


Blick aus dem Wohnzimmer
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und auf die andere Seite hinters Haus
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Deko IM Wohnzimmer-
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ich nehm mal an, die Flaschen haben unsere Vorgänger hinterlassen, ich hab die Galerie erweitert und einen Baileys ganz rechts dazu beigesteuert (Hannes hat sich eher mehr ans Guinness gehalten, die Dosen wanderten in den Müll).
Was es mit den Brillen auf sich hat, hab ich nicht herausgefunden ........ wären wir in Polen hätt´ ich g´sagt, es ist eine Warnung vor der Qualität des lokalen Wodkas ........


Die Zufahrt
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Das Haus lag sehr versteckt, von der Straße nicht zu sehen, da rundherum Büsche und Hecken waren - Rhododendren, Brombeeren, Stechginster, Stechpalmen und natürlich Fuchsien

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Ich beginn mein Fotoalbum mal mit ganz typischen und klassischen Irlandbildern: reetgedeckte Häuser

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mit Regentropfen auf der Linse
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.... auch bei diesem Haus hing ein "for sale" - Schild an der Mauer.
Lustig war, dass ich genau dieses Haus ein paar Tage später in einem Laden als Postkartenmotiv gesehen hab. (Vielleicht sollt ich ein paar von meinen Fotos als Postkartenmotiv verkaufen.)


Das andere Extrem, nämlich einen hässlichen Hotelbunker an der Küste, haben wir GsD nur einmal gesehen, aber ich glaube und hoffe es gibt auch nur diesen einen hier
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Meistens sind es natürlich ganz stink normale Einfamilienhäuser wie überall sonst auch.
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(das eigentliche Bildmotiv waren - eh klar - die Shettys im Vordergrund, und nicht das Haus, aber es paßt zum Thema "irische Häuser").

Samstag, 19. September 2009

Ich freu mich schon so ....

auf "unser Haus".

ein 200 Jahre altes Cottage mit Granit-Steinmauern, vorsichtig renoviert (mit allem Komfort der heutigen zivilisierten Welt: Waschmaschine, Mikrowelle, Fernseher ... - also, genau betrachtet, eigentlich mehr als ich zuhause in Österreich habe *gg*,
naja, Waschmaschine hab ich schon, aber keine Mikro und TV auch nicht wirklich),
auf einem kleinen Hügel gelegen mit ca 2 Hektar!!! Grund rundherum, der dazugehört.

Apropo Waschmaschine: In den Unterlagen, die wir geschickt bekommen haben, steht:
Achtung! Beim Schleudern hat die Maschine wegen des etwas unebenen Lehmbodens eine Unwucht. Bitte halten sie die Maschine einfach kurz fest, damit sie nicht gegen die Wand schlägt.

6km bis zum Sandstrand (wir haben ein Mietauto), inmitten einer Moorlandschaft, im County Donegal, im Nordwesten Irlands.

Damit wir aber nicht ganz im "Träumeland" versinken .... eigentlich schade ...... wir haben diese Gegend schon vor 4 Jahren bei unserem ersten gemeinsamen Irlandtrip (unseren ersten gemeinsamen Urlaub überhaupt) gestreift, und teilweise hat man wirklich das Gefühl am *Ende-der-Welt-zu-sein* ..... Wegweiser, wenn überhaupt vorhanden, nur in gälisch ...... also um nicht ganz aus der zivilisierten Welt zu fallen ....... gibts zum *in-der-Realität-bleiben* in der nächsten Ortschaft einen Lidl und einen Hofer (=Aldi).


so, und jetzt sollt´ ich endlich schlafen gehen. Denn auch wenn unser Flieger erst kurz nach 8 Uhr abends in Wien abhebt, ich muß noch packen, und und und.

PS: Die Vermieter des Cottages sind aus und wohnen in D, genauer gesagt in Köln (wink zu treibgut), aber es gibt einen "Verwalter" in Irland, wir müssen also nicht über Köln um an die Schlüsseln zu kommen.

PPS: Internet gibt´s auch keines, also doch am *Ende-der-Welt*.

Dienstag, 8. September 2009

Flug und Auto sind gebucht

Hannes hat grad fleißig unsere Daten ins Internet eingegeben und auf Bestätigung geklickt.

Anfrage wegen Ferienhaus ist per mail abgeschickt, laut telefonischer Auskunft ist es frei.

in elf Tagen sitzen wir im Flieger und werden zwei Wochen auf unserer Lieblingsinsel verbringen.

Ireland - twelve Points *ggg*

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Dienstag, 17. März 2009

Heute

wird/wurde St. Patrick´s day in Irland (und überall auf der Welt wo´s Iren und Irland-Bewunderer gibt) gefeiert.

Auch Irland-liebhaberin bin, aber da ich mit der Kirche nix am Hut hab, interessiert mich dieser Tag nicht wirklich.



onceHat also nichts damit zu tun, dass ich in den letzten Tagen wieder ein bisserl mehr an Irland denke.

Hab mir endlich die DVD "Once" angesehen, gut, wenn mir auch an manchen Stellen lieber gewesen wäre, es wäre nur Instrumental gewesen - ein irische Musikfilm






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außerdem lese ich gerade
"Ein Jahr in Dublin - Reise in den Alltag"

aus der Serie "Woanders leben - Ein Jahr in ..."

Mittwoch, 6. Februar 2008

Irland - Teil 10

es gibt mehrere Gründe warum erst jetzt Teil 10 online geht, immerhin ist es schon 5 Monate her, dass wir dort waren.

- es hat mich nach den anderen Teilen nicht mehr gefreut Beiträge zu schreiben

- es ist schön nach längerer Zeit den Urlaub wieder "aufleben" zu lassen

- es sind endlich die Dias eingescannt, obwohl ...die allerletzten Fotos sind sogar noch in der Kamera (ähm, peinlich, peinlich)

- der Irland-Vortrag vor kurzem hat mich animiert, endlich den letzten Beitrag zu schreiben

Also, in Teil 10 kommt alles rein was bisher zu keinem Thema gepaßt hat



zB: Der Miezen Head, der südwestlichste Punkt Irlands:

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die Erde ist rund .....und drüben ist Amerika
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Dursey Island
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zur Insel führt die einzige Seilbahn Irlands:
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x --->







"Über-
bevölkerung" ->








x ....nicht nur Einheimische, sondern auch Tiere und Güter gehen vor, Touristen müssen warten *gggg*

Als wir hinkamen, war die Gondel gerade drüben. Wir hätten zwei Stunden warten müssen, es war gerade Pause, das haben wir dann doch nicht gemacht.
Allerdings, ich bin schon mal gefahren mit dem Ding, vor 18 Jahren, ein Foto von damals:
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Heute dürfte die Gondel nicht viel anders ausschauen, nur ein bisserl größere Fenster haben sie reingemacht, was man auf der Vergrößerung so erkennen kann:
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beim Suchen nach dem alten Dia, hab ich noch eines von damals entdeckt welches ich euch nicht vorenthalten möchte (ich glaub das war damals in Nordirland):
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ein paar Tiere, die bis jetzt noch nicht vorgekommen sind:

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Seerobbe ?



eine Steinbrücke hätt ich noch:
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Burgtor mit Aussicht:
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Die grüne Insel in Europas äußerstem Nordwesten ist vielleicht der Flecken Erde mit den meisten Klischees pro Quadratmeter ..........
....in Klischees steckt meistens nur die halbe Wahrheit.......
eines jedoch ist definitiv übertrieben - das mit den roten Haaren und den Sommersprossen:
nur 4% der Iren sind rothaarig

steht im Buch: Gebrauchsanweisung für Irland



Bis zum nächsten Mal, auf ein Guinness und Lachs an der Steinmauer am Pier !!!!!

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E N D E

Donnerstag, 22. November 2007

Irland – Teil 9

Die Insel der Pferde – wo es so viele Wiesen gibt, kann es eigentlich nur das Paradies für Pferde bedeuten.
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Hmmm, stimmt leider nicht ganz.
Die Iren werden als pferdeverrücktes Volk bezeichnet.
Aber pferdeverrückt heißt noch lange nicht immer pferdefreundlich.

Wir fahren Sonntag in der Früh los .......nach einiger Zeit ....komisch, jetzt sehen wir schon den vierten Pferdehänger innerhalb ein paar Minuten. Es werden immer mehr. Da muß irgendwo was los sein - Rennen, Turnier?. In Millstreet sehen wir, was los ist – Pferdemarkt am Sonntag Vormittag.

Ein Autoparkplatz wurde zum Marktplatz umfunktioniert.
Ich hab das Gefühl um einige Jahrzehnte zurückversetzt zu werden. Nur, was ich da so sehe gefällt mir nicht wirklich.
Beginnt schon beim ausladen der Pferde, wie die (fast nur) Männer mit den Tieren umgehen, wie ihre Hufe ausschauen, ihr Ernährungszustand. Da hilft es auch nichts, dass ein Mann sehr freundlich zu uns ist und ganz stolz erklärt er habe letztes Jahr sogar Pferde nach Deutschland verkauft.

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Foto: Hannes

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Foto: Hannes

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Manche von ihnen werden wohl in Killarney landen, um dort den lieben langen Tag Touristen durch die Gegend zu kutschieren. Wenigstens fahren sie im Park herum und nicht wie bei uns die Fiaker mitten in einer Großstadt.

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Foto: Hannes

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Eine andere Szene:
Wir gehen am Strand spazieren. Über einen Meeresarm führt ein Brücke. Unten steht ein Mann mit einem Kind am Ufer, im Wasser ein Pferd auf der Brücke zwei weitere Burschen. Die vier wollen anscheinend das Pferd zum schwimmen bewegen. Es hat ein Halfter oben, links und rechts zwei lange Leinen.
Gut, hab ich mit dem Andiamo auch schon gemacht, ihn an zwei Leinen durch eine Pferdeschwemme durchgelotst. Aber sicher nicht schreiend und mit Peitsche ( der Bub am Ufer) herumfuchtelnd. Das Pferd dreht und wendet sich bis die Leinen um seinen Kopf und Hals gewickelt sind. Sie holen das Tier wieder ans Ufer, entwirren die Leinen und beginnen von neuem. Die zweite Leine wird von den beiden Burschen auf der Brücke oben gehalten.
Als der Mann merkt das ihm (mehrere) Leute zuschauen und auch fotographieren, nimmt er sich etwas zurück, probiert es aber erneut. Als es nicht klappt, gibt er das Halfter runter und dem Pferde ein Zaumzeug rauf.
Wir gehen ....

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Aber natürlich gibt´s auch wunderschöne Szenen.
2 Pferde auf der Wiese, im Hintergrund der Atlantik. Kitschig.
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Am besten find ich den weißes Fleck rund um die Schweifrübe des einen Pferdes.

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Und lustig hatten wir es in Corofin. Könnt ihr euch an Irland Teil 1 erinnern, mit den beiden Pferden die neugierig zu Hannes`s Fischertasche schnoffelten?

Mit den beiden hatte ich meinen Spaß beim fotographieren - da gab´s ne richtige Fotosession:

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Irland, ein Pferdeland
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Kommentare

Liebe Steinböckin...
... wie recht du doch hast punkto Menschen! Und wie...
Kotopulo - 21. Nov, 07:41
Kamel
Naja, das vorletzte Bild (mit dem Kamel und der Araberin)...
Treibgut - 21. Nov, 01:19
Päpstin
Du brauchst auch nicht glauben, was alles irgendwo...
Treibgut - 21. Nov, 01:05
ja, manche Pferde kommen...
ja, manche Pferde kommen einfach nie aus dem Flegelalter...
capra ibex - 20. Nov, 19:25
Aktualisierte Abos?
Was ist denn das? Abo kenn ich ja noch, aber gibt´s...
capra ibex - 20. Nov, 19:20
Sehr süße...
Sehr süße Bilder. Genau darum liebe ich...
alex_blue - 20. Nov, 14:38
Als ich eben
bei den aktualisierten Abos bei Dir nur den Titel "Die...
libris - 19. Nov, 21:00
Natürlich darfst...
Leider gelten Tiere vor dem Gesetz immer noch als...
capra ibex - 19. Nov, 18:52
darf ich als kommentar...
...zu deinen anfangszeilen im beitrag, ein paar worte...
Elisabetta1 - 19. Nov, 18:35
"da es doch um ein Vielfaches...
"da es doch um ein Vielfaches einfacher ist, nicht...
capra ibex - 18. Nov, 23:15
Päpstin
Mir ist das ja völlig schnuppe, ob es eine Päpstin...
Treibgut - 17. Nov, 23:20
streitbar *g*
nein, eher das Gegenteil. Vorallem würde in diesem...
capra ibex - 17. Nov, 20:58
grüß dich,
schön das du bei mir vorbeischaust. Ich tu´s...
capra ibex - 17. Nov, 20:20
BRAVO!
Gudrun, die geheimnisvolle....... nein die streitbare!!!...
Elisabetta1 - 17. Nov, 00:37
die päpstin
hallo:-) ich habe schon vor jahren das buch gelesen,.leider...
sonnengewand^^^v^^ (Gast) - 16. Nov, 23:43
oh danke, danke.
aber es stammt nicht alles von mir, die Legende mit...
capra ibex - 15. Nov, 18:34
nun,
wenn das alte Gemäuer in Italien steht und die...
capra ibex - 15. Nov, 18:18
Burg
Wieso denn das? Ich stehe auf alte Gemäuer und...
Treibgut - 15. Nov, 00:52
ich bin wieder begeistert....
....nicht nur von deinen tollen bildern ( diese basaltsäulen...
Elisabetta1 - 14. Nov, 21:53
*grins*
ich glaub, du wärst nie zum ausziehen gekommen,...
capra ibex - 14. Nov, 21:13

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