Freitag, 14. Dezember 2007

Leider hat sich der Verdacht bestätigt

Am 17. Oktober hab ich hier in meinem Blog einen Artikel zum verschwinden der Bären in Ostösterreich reingestellt ----> zum nachlesen

leider hat sich jetzt zumindest bei einem die dritte Möglichkeit bestätigt:

----> von der nö-orf-HP

Braunbär abgeschossen und ausgestopft
Ein junger Braunbär ist im Ötschergebiet in Niederösterreich illegal abgeschossen worden, das schreibt die heutige "Kronen Zeitung". Das Jungtier ist vor kurzem vom Landeskriminalamt NÖ gefunden worden, ausgestopft.


Weitere 20 Braunbären abgängig
Nicht nur dieser, auch die anderen zwanzig Braunbären, die sich angeblich im Ötschergebiet aufhalten sollen, sind spurlos verschwunden.
Seit einem dreiviertel Jahr ermittelt eine Sondereinheit des Landeskriminalamts Niederösterreich wegen des Verschwindens der Braunbären.

„Es laufen noch immer intensive Ermittlungen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt. Die Sache ist in dem Fall des ausgestopften Bären geklärt. Bedauerlicherweise ist aber die Person, die den Bären offensichtlich geschossen hat, bereits tot“, so Franz Prucher, Leiter der Sicherheitsdirektion Niederösterreich.
Daher könne man ihn auch nicht mehr zur Rechenschaft ziehen.

Täter aus dem Bezirk Lilienfeld
Bei dem Mann soll es sich um einen Jäger aus dem Bezirk Lilienfeld handeln. Auf die Spur des Mannes ist man durch die Hinweise aus der Bevölkerung gekommen. Mit Hilfe von DNA-Spuren konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass der Bär aus dem Ötschergebiet stammt und die Tochter der Bärenmutter Cilka ist, die im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojekts im Ötschergebiet ausgesetzt worden ist.

Ob die anderen vermissten Bären noch leben, ist noch Gegenstand der Ermittlungen
.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Sagen aus Wien

sagenauswienIch war schon als Kind eine Leseratte. Hab viele, viele Bücher verschlungen, mitgelebt......wie bei diesem hier...........den Basilisken fand ich schon immer genial.

Da war eine Sage mit einer blauen Flamme, keine Ahnung mehr wie die gelautet hat, auf jedenfall hab ich´s gelesen und dann kurz vorm schlafengehen, es war schon finster, noch mal aus dem Fenster geblickt, und, da war es, in einem Fenster im 3. oder 4. Stock, im Wohnbau schräg gegenüber.

Das gibts´s doch nicht, das sind doch nur Sagen, die gibt´s doch nicht wirklich, aber ich sehe dort im Fenster ein blaue Flamme flackern.......

Ich hab´s gesehen, wirklich, ganz echt, scheiße war mir gruselig zumute.......ich war zwar noch ein Kind, aber ich wußte dass sind nur erfundene Geschichten.....oder doch nicht?
Ich war fix und fertig.


Sie war damals wirklich da, die blaue Flamme, für kurze Zeit, dann war sie plötzlich weg. Da hab ich auch mitbekommen, was es war.
Unten auf der Straße stand ein Rettungsauto, das Blaulicht hat sich im Fenster gespiegelt, das Rettungsauto konnte ich erst sehen, als es weg fuhr, denn vorher wurde es von einem Baum verdeckt (wir wohnten im 8. Stock).

Hat mir einen solchen Schreck eingejagt, das ich mich heute noch dran erinnern kann als ob es gestern gewesen wäre, und auch an die Erleichterung kann ich mich erinnern, als ich merkte, dass es eine ganz normale Erklärung für die blaue Flamme gab .......

Eichenblätter II

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Nebel und Wolken hängen über dem Land,
alles ist feucht und nass,
es ist still,
im Wald wächst das Moos an den Bäumen,
der Boden ist mit Blättern bedeckt,
die Äste sind kahl,
nur die Eichenblätter bleiben verwelkt am Baum hängen bis zum nächsten Frühjahr.

Ein gutes Pferd hat keine Farbe, sagt ein altes Sprichwort.

Aber heute, das Grün des Mooses, das Grau des Nebels, die Farbe der Eichenblätter, das Leder des Zaumzeuges, da passt die Fellfarbe des Pferdes einfach perfekt dazu .......




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DER TEUFEL AUF DEM BISAMBERG

In alter Zeit lebte im Weinbauort Bisamberg ein reicher Bauer, der ein hübsche und fleißige Tochter hatte. Da sie sein einziges Kind war, sollte sie einmal den Hof erben. Natürlich wollte der geizige Bauer einen noch reicheren Schwiegersohn haben, damit seine Tochter wohlhabend leben könne. So mancher junge Mann hatte sich da schon vergeblich Hoffnungen gemacht.

So schien es für einen Knecht, der zwar tüchtig, verlässlich und arbeitsam war, völlig aussichtslos, im Ernst an die reiche Bauerstochter zu denken. Dennoch nahm ein fleißiger Knecht eines Tages seinen ganzen Mut zusammen und wagte es, beim Bauern anzuklopfen und um die Hand seiner Tochter anzuhalten.
"So lange du kein Geld hast, brauchst du bei mir gar nicht anzuklopfen. Scher dich zum Teufel!", fluchte der hartherzige Bauer.
Die Bauerstochter war über den Fluch des Vaters entsetzt. Sie fing an zu Gott zu beten und betete bis spät in die Nacht den Rosenkranz. Der junge Mann zog betrübt von dannen und setzte sich auf dem Bisamberg unter eine alte Eiche.

Völlig traurig blickte er zur Donau, als von der Enzersdorfer Seite her ein Jägersmann mit grünem Hut des Weges kam. Er pfiff ein freches Lied und fragte den traurigen Knecht nach dem Grund seiner Verzweiflung. Dieser schilderte ihm seine hoffnungslose Lage und bald kamen sie ins Gespräch.
"Ich kann dir schon Geld geben. Ich mache dich zu einem reichen Mann, du musst mir nur deine Seele verschreiben", schlug ihm der Jägersmann vor.
Hier wurde dem Knecht unbehaglich, denn er erkannte in der Gestalt gegenüber den Teufel. Er überlegte einige Zeit und willigte dann doch ein - allerdings mit Einschränkungen: "Gib mir erst ein wenig Geld, und dann, wenn ich damit etwas anfangen kann, werde ich unterschreiben."
"Wann wird das sein?", wollte der Teufel wissen. "Wenn die Eiche hier gar keine Blätter mehr hat und völlig kahl ist", entgegnete ihm der schlaue Knecht. So lange werde ich wohl auch noch warten können, dachte der Teufel und willigte ein, weil er fest überzeugt war, dass ihm diese Seele so gut wie sicher war.
Er zog aus seiner Tasche ein Goldblättchen und gab es dem Knecht mit den Worten: "Vergrabe dieses Blättchen heute noch unter einem Apfelbaum und schon morgen früh wirst du dort einen Schatz finden!".

Gesagt, getan! Der Knecht tat, wie ihm geheißen, und beim Morgengrauen, nach dem ersten Hahnenschrei fand er zwischen den Wurzeln eines Apfelbaumes tatsächlich einen reichen Goldschatz. Voll Freude grub er ihn aus, kaufte sich feine Gewänder und eilte zum geizigen Bauern, um ihm seinen Schatz zu zeigen.
Es dauerte gar nicht lange, bis der Alte einwilligte und ihm seine einzige Tochter zur Frau gab. Kaum hatten die beiden geheiratet, erfuhr sie von der wahren Ursache des Reichtums ihres Mannes. Sie war jedoch keineswegs verzweifelt oder gar zornig, voll Gottvertrauen glaubte sie an die Kraft ihres Gebetes. Denn während ihr Mann mit dem Teufel verhandelt hatte, hatte sie inbrünstig Rosenkranz gebetet.

Im Herbst, als alle Bäume schon ihre Blätter verloren hatten, ging der Teufel auf den Bisamberg, um nach den Blättern der besagten Eiche zu schauen.
Doch die Blätter hingen immer noch am Baum, sie waren zwar inzwischen dürr und braun geworden, einige waren vom Wind auch schon heruntergerissen worden, aber kahl war der Baum nicht. Auch später, im Winter, als der Teufel voll Vorfreude auf die Seele abermals Ausschau hielt, befand sich immer noch eine hübsche Zahl von Blättern auf dem Baum.
Erst im Frühjahr, als neues Eichenlaub spross, fielen die alten Blätter endgültig ab, so dass der Baum nie ohne Blätter war. Das ging Jahr für Jahr so, der Teufel wurde immer wieder enttäuscht. Der junge Bauer war mit seiner Frau inzwischen alt geworden und starb eines Tages.

Jetzt erst merkte der Teufel, dass er ein Opfer der Bauernschläue geworden war, denn die Sommereichen verlieren niemals ihre Blätter, bevor nicht neue sprossen. Voll Zorn zerzauste der Gefoppte nun die Blätter der Eiche, so dass seit diesem Tag alle Eichen gebuchtete und gelappte Blätter haben.
Quelle: Das Weinviertel in seinen Sagen, Thomas Hofmann, Weitra 2000, S. 120


gefunden auf: bisamberg.viennablog

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Natur

Seit einigen Tagen habe ich, warum auch immer, die Krone in meinem Postkasterl. Letzten Samstag war darin ein kurzer Artikel über Biber in Ostösterreich:
"Ihre Spuren hinterlassen die fleißigen Biber wieder im Osten von Österreich. Mit viel Energie und Geld wurden Tierfamilien entlang einiger Flüsse und der Donau angesiedelt. Doch die Nagerpopulation nahm extrem stark zu und sorgt – laut einigen Bauern und Anrainern – auch für Probleme: überflutete Felder, löchrige Hochwasserschutzdämme. Jetzt beginnen einige Gemeinden in NÖ, Biber zu fangen und zu töten. Dabei wäre genug Platz in den Auen bei Traiskirchen"

Vor kurzem Stand auch ein Bericht im Bezirksblatt Korneuburg über Biber. Darin hieß es allerdings man wolle die Biber fangen und umsiedeln.
Konkret geht es um den Rohrbach. Direkt neben der Bundesstraße zwischen Korneuburg und Spillern waren die Biber fleißig am werken. Mußten wir uns natürlich anschauen, sie bauten gleich 2 Dämme:

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1. Damm:
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2. Damm:
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hm, viele von uns wollen die Natur zurückhaben, allerdings nur wenn sie "unseren" Lebensraum nicht beeinträchtigt.

Auszug aus einem interessanten Artikel:

...Die zweite Hälfte unseres Jahrhunderts brachte das Comeback des Bibers. Strenger Schutz und eine Vielzahl von Wiedereinbürgerungsprojekten haben Biber in den letzten Jahrzehnten wieder in viele Gebiete zurückgebracht, aus denen er zum Teil schon seit mehreren Jahrhunderten verschwunden war. Hier hat er uns gezeigt, daß er seine alten Fähigkeiten immer noch besitzt und weit mehr ist, als eine hochspezialisierte, an Weichholzauen angepaßte Art. Bei Wiedereinbürgerungen wurden die Biber in der Regel in den Habitaten frei- gelassen, die als “ideale” Biberlebensräume galten: die Auwälder an mittleren und größeren Flüssen. Die Nachkommen der ausgesetzten Tiere wanderten jedoch bald aus den zumeist kleinflächigen Auwaldresten ab und machten sich auf den Weg, ihre alte Heimat zu wieder zu erobern. Diese hatte der Mensch während ihrer Abwesenheit gründlich verändert: aus mändrierenden Bächen waren schnurgerade Gräben mit genormter Böschung geworden, gewässer- begleitende Gehölze waren auf kümmerliche Reste abgeholzt oder in Fichten- plantagen umgewandelt worden, und auf früher unzugänglichen Feuchtflächen standen bis zum Horizont Maisschläge und Zuckerrübenfelder....

.....Egal ob Kläranlage, Autobahnausfahrt, Obstgarten oder Entwässerungsgraben: in all diesen “neuen” Lebensräumen entfalten Biber ihre landschaftsarchitektonischen Fähigkeiten ebenso wie im ungenutzten Au- wald.

Wenn Biber in kleinen Entwässerungsgräben Dämme bauen, um den Wasser- stand entsprechend ihren Anforderungen zu regulieren, dann vernässen und überfluten Äcker, Wiesen, Wege und Keller, setzen sich Drainageröhren zu und brechen durchnässte Ufer ins Gewässer ab – kein Problem für den Biber, aber für uns Menschen.

Wenn Biber unter Feldern und Straßen in die Ufer graben, können Fahrzeuge in Biberröhren einbrechen, Straßen absacken, Felder von Biberkanälen durch- zogen werden, im Extremfall Dämme und Hochwasserschschutzdeiche brechen – kein Problem für den Biber, aber für uns Menschen.

Wenn Biber dicke Eichen fällen, Bäume auf Straßen, Felder, Fahrzeuge oder Gebäude legen, teuer angelegte Neupflanzungen abholzen, liebevoll gepflegte Obstbäume umnagen und im Wasser liegende Bäume den Hochwasserabfluß behindern – kein Problem für den Biber, aber für uns Menschen......


den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen und auf der HP vom Autor gibts noch viel mehr über Biber -----> Gerhard Schwab und in der Biberburg

Montag, 3. Dezember 2007

Aus den Tiefen meines Bücherregals

Jon-Krakauer

hab ich folgendes Buch wieder hervorgefischt:

Jon Krakauer - In die Wildnis.





Keines dieser typischen *Mit-dem(Fahrrad, Motorrad, Kanu, Pferd etc.)..... quer durch.....ein Jahr in ....Ausstiegs - Reise – Abenteuer - Berichtebuch*.

Geht gar nicht, denn der Reisende/Abenteurer hat seine Reise, sein Abenteuer nicht überlebt.

Eine Rekonstruktion anhand von Tagebucheintragungen, Postkarten, Fotos und Interviews mit Personen, mit denen Chris vor und während seiner Reise zu tun hatte.

Vieles bleibt natürlich offen.
Auch schreibt der Autor in seiner Vorbemerkung, dass er natürlich versucht, objektiv zu bleiben, die Geschichte ihn aber derart berührt hat, dass immer wieder seine persönliche Meinung durchkommen wird.


Sind solche Menschen (Abenteurer, Aussteiger,...) Realitätsflüchtlinge oder Menschen die ihren Traum leben?

Sonntagnachmittagsspaziergang

Nachdem ich Freitag und Samstag fast zwei Hunderter-Packungen Taschentücher aufgebraucht habe, bekomme ich am Sonntag wieder genügend Luft um einen Spaziergang zu machen.

Der Schnee ist weg, der Gatsch ist da, das Pferd schaut aus wie ein paniertes Schnitzel ...

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Archivbild

Kann noch nicht so lange her sein, die *Wuzel-grunz-ach-ist-das-herrlich-sich-im-Dreck-zu-wälzen-Aktion*, denn der Gatsch auf seinem Fell ist noch feucht, als ich im Stall ankomm.

Paßt, ich hatte so und so nicht vor zu reiten, statt dessen machen wir zwei einen Sonntagnachmittagsspaziergang.

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Donnerstag, 29. November 2007

Burg Kreuzenstein

Leider nur von außen, in die Burg hinein kann man nur mit Führung und die gibt´s erst wieder nächsten Frühling.
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Sie hat mir als Kind schon gefallen, auch wenn die Burg nur ein Nachbau ist.
Graf Wilczek ließ die Burg mit teilweise originalen Bauteilen ab 1874 errichten.
Einzig erhalten geblieben von der alten Burg ist der Wall.

Ein halber Urlaubstag....

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.... und raus zu meinem Seelentröster.

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Montag, 26. November 2007

Mir ist kalt

...

was hat mich so zerrissen
was hat mich so verletzt

der Körper versucht sich vor Schmerz zu schützen, die Seele auch - zumachen, verschließen.....vor Verletzungen schützen.
Mediziner behandeln lieber eine große Verletzung, als viele kleine unscheinbare. Die sieht man nicht immer, aber sie tun trotzdem weh.

in einem anderen Blog gelesen und einfach so treffend:
Vom Herzmenschen zum Kopfmenschen

Nur, als Kopfmensch bin ich manchmal hart, unfair, zynisch und gemein.

warum fühlt es sich so leer an

Ich will aber nicht wieder zum Kopfmenschen werden.


Am WE sagte jemand zu mir:

du bist ein erdiger, praktischer Mensch.
Hm, ich weiß nur noch nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist.
Denn ich kann halt mit "der Gedanken zählt", "hab`s ja nicht so gemeint", "in Gedanken...." nicht immer was anfangen.


Mir ist kalt, der Weg ist leer,
diese Nacht ist grau, kalt und schwer,
sie hält Mich fest,
und gibt Mich nicht mehr her,
Ich bin gefangen,
Ich wach nicht auf,
und die letzten Lichter gehen bald aus,
Ich seh mich falsch, doch Ich geb nicht auf.

Denn ich liebe dieses Leben,
Ich liebe den Moment in den man fällt,
Ich liebe dieses Leben,
Ich liebe diesen Tag, ich liebe diese Welt.
Ich liebe dieses Leben,
Ich liebe den Moment in den man fällt,
Ich liebe dieses Leben
Ich liebe diesen Tag, ich liebe diese Welt


Zumachen und verschließen, schützt nicht nur, sondern hilft auch bei der Wundheilung. Nicht 100% verschließen, die Wunde muß auch atmen können.
Narben bleiben trotzdem........

Freitag, 23. November 2007

Bohemian Rhapsody

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5 Minuten 55 Sekunden lang,
heute in der Früh im Autoradio -
einfach geil










Intro (0:00-0:48)
Ballade (0:48-2:36)
Gitarren-Solo (2:36-3:02)
‚Oper‘ (3:02-4:07)
Hard Rock (4:07-4:55)
Outro (4:55-5:56)


Bohemian Rhapsody ist ein Lied, das von Freddie Mercury geschrieben und von der Band Queen für ihr 1975 erschienenes Album A Night at the Opera aufgenommen wurde.

Sein Titel bedeutet übersetzt „Rhapsodie eines Bohemiens“. „Rhapsody“ kann man auch als „Komposition“, „Bohemian“ als „ungewöhnlich“ übersetzen, womit der Titel einfach „ungewöhnliche Komposition“ bedeuten würde. Für ein Popmusik-Stück weist es die ungewöhnliche musikalische Struktur einer modernen Rhapsodie auf: eine Aneinanderreihung von Abschnitten, die stilistisch sehr unterschiedlich sind, von einem A-cappella-Intro über eine Opern-Parodie bis hin zu einem Hard-Rock-Abschnitt. Einen Refrain gibt es nicht.

Klassische Rhapsodien (z. B. die „Alt-Rhapsodie“ von Johannes Brahms) weisen das charakteristische dreiteilige Formschema ‚langsam – schnell – langsam‘ auf, welches von Freddie Mercury wohl bewusst aufgegriffen wurde.

Trotz seines ungewöhnlichen Stils wurde Bohemian Rhapsody als Single veröffentlicht und ein großer kommerzieller Erfolg. Der Song wurde seit seinem Erscheinen in jedem Konzert von Queen gespielt.

Die US-amerikanische Musikzeitschrift Rolling Stone zählte Bohemian Rhapsody im Jahr 2007 zu den „40 Songs, die die Welt veränderten“.

Die Aufnahmen für Bohemian Rhapsody begannen am 24. August 1975 im Rockfield Studio 1 und dauerten mehr als drei Wochen. Weitere Aufnahmen wurden in den Sarm (East), Scorpion, Wessex und Roundhouse Studios gemacht. Laut einigen Bandmitgliedern hat Freddie Mercury den Song fertig in seinem Kopf gehabt und die Band durch das gesamte Lied dirigiert.

Als die Plattenfirma den Song zum ersten Mal hörte, verlangte sie, dass die Mitte des Songs herausgeschnitten würde. Weil der Song doppelt so lang wie eine normale Single war, wurde befürchtet, dass die Radio-Sender ihn nicht spielen würden.

Flügel (Mercury), Bass (John Deacon) sowie das Schlagzeug (Roger Taylor) wurden zuerst aufgenommen. Die Band benutzte danach viele Instrumente wie den Fender Precision Bass, Brian Mays Red Special Gitarre und sogar einen Paiste-Gong.

Als Freddie Mercury den Song 1975 veröffentlichen wollte, wurde ihm gesagt, dass dieser mit 5:55 Minuten viel zu lang wäre. Mercury ließ sich davon allerdings nicht entmutigen und schickte eine Kopie nach London zu seinem Freund, dem Radio DJ Kenny Everett, und teilte ihm mit, dass der Song für ihn persönlich wäre, und dass er ihn nicht im Radio spielen dürfe. Die umgekehrte Psychologie wirkte, und Everett spielte den Song 14 Mal an zwei Tagen. Danach ließ es sich kein großer Radio-Sender mehr nehmen, den Song zu spielen, und er wurde, zusammen mit I’m in Love With My Car, als Single veröffentlicht.

Nach Mercurys Tod wurde Bohemian Rhapsody Ende 1991 als Doppel-A-Seite mit These Are the Days of Our Lives erneut als Single veröffentlicht. Die Einnahmen daraus erhielt eine Aids-Stiftung. Die 1992 in den USA erschienene Single enthält als zweiten Song The Show Must Go On.

Wikipedia

Donnerstag, 22. November 2007

Irland – Teil 9

Die Insel der Pferde – wo es so viele Wiesen gibt, kann es eigentlich nur das Paradies für Pferde bedeuten.
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Hmmm, stimmt leider nicht ganz.
Die Iren werden als pferdeverrücktes Volk bezeichnet.
Aber pferdeverrückt heißt noch lange nicht immer pferdefreundlich.

Wir fahren Sonntag in der Früh los .......nach einiger Zeit ....komisch, jetzt sehen wir schon den vierten Pferdehänger innerhalb ein paar Minuten. Es werden immer mehr. Da muß irgendwo was los sein - Rennen, Turnier?. In Millstreet sehen wir, was los ist – Pferdemarkt am Sonntag Vormittag.

Ein Autoparkplatz wurde zum Marktplatz umfunktioniert.
Ich hab das Gefühl um einige Jahrzehnte zurückversetzt zu werden. Nur, was ich da so sehe gefällt mir nicht wirklich.
Beginnt schon beim ausladen der Pferde, wie die (fast nur) Männer mit den Tieren umgehen, wie ihre Hufe ausschauen, ihr Ernährungszustand. Da hilft es auch nichts, dass ein Mann sehr freundlich zu uns ist und ganz stolz erklärt er habe letztes Jahr sogar Pferde nach Deutschland verkauft.

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Foto: Hannes

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Foto: Hannes

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Manche von ihnen werden wohl in Killarney landen, um dort den lieben langen Tag Touristen durch die Gegend zu kutschieren. Wenigstens fahren sie im Park herum und nicht wie bei uns die Fiaker mitten in einer Großstadt.

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Foto: Hannes

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Eine andere Szene:
Wir gehen am Strand spazieren. Über einen Meeresarm führt ein Brücke. Unten steht ein Mann mit einem Kind am Ufer, im Wasser ein Pferd auf der Brücke zwei weitere Burschen. Die vier wollen anscheinend das Pferd zum schwimmen bewegen. Es hat ein Halfter oben, links und rechts zwei lange Leinen.
Gut, hab ich mit dem Andiamo auch schon gemacht, ihn an zwei Leinen durch eine Pferdeschwemme durchgelotst. Aber sicher nicht schreiend und mit Peitsche ( der Bub am Ufer) herumfuchtelnd. Das Pferd dreht und wendet sich bis die Leinen um seinen Kopf und Hals gewickelt sind. Sie holen das Tier wieder ans Ufer, entwirren die Leinen und beginnen von neuem. Die zweite Leine wird von den beiden Burschen auf der Brücke oben gehalten.
Als der Mann merkt das ihm (mehrere) Leute zuschauen und auch fotographieren, nimmt er sich etwas zurück, probiert es aber erneut. Als es nicht klappt, gibt er das Halfter runter und dem Pferde ein Zaumzeug rauf.
Wir gehen ....

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Aber natürlich gibt´s auch wunderschöne Szenen.
2 Pferde auf der Wiese, im Hintergrund der Atlantik. Kitschig.
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Am besten find ich den weißes Fleck rund um die Schweifrübe des einen Pferdes.

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Und lustig hatten wir es in Corofin. Könnt ihr euch an Irland Teil 1 erinnern, mit den beiden Pferden die neugierig zu Hannes`s Fischertasche schnoffelten?

Mit den beiden hatte ich meinen Spaß beim fotographieren - da gab´s ne richtige Fotosession:

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Irland, ein Pferdeland
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ein grüner Hexenblog

aus dem Weinviertel

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Kommentare

Krise?
... ist nur eine kleine Winter-Depression.
Treibgut - 28. Feb, 00:58
ich
mit fast 47 jahren krempel mal wieder komplett um....man...
Gehirnsplitter - 1. Feb, 22:02
Danke vielmals für den...
Danke vielmals für den Hinweis. Ich habe den Tee im...
Elisabetta1 - 9. Dez, 11:11
arme Joy, die Trichter...
arme Joy, die Trichter sind echt gemein. Ad Käspappeltee:...
capra ibex - 8. Dez, 10:19
Und warum kommt das alles?...
Und warum kommt das alles? Weil uns die Tiere nicht...
Elisabetta1 - 4. Dez, 10:39
In der Tat
... eine finstere Geschichte, die du hier erzählt hast.
Treibgut - 4. Nov, 00:09
Du hast mich erfolgreich...
Du hast mich erfolgreich gefunden :-). Super, ich freu...
Fira - 31. Okt, 17:01
ja du hast richtig gelesen,...
ja du hast richtig gelesen, die nächste Herausforderung...
capra ibex - 30. Okt, 20:29
stimmt
als Außenstehender sieht es immer anders aus. Deswegen...
capra ibex - 30. Okt, 20:26
Liebe Gudrun! Zuerst...
Liebe Gudrun! Zuerst dachte ich "Oh, toll, jetzt schreibt...
Fira - 30. Okt, 19:18
Richtige Entscheidung
Das ist ganz einfach. Als Außenstehender empfindet...
libris - 30. Okt, 18:07
Mir blieb nix anderes...
Mir blieb nix anderes übrig. Ja, die Pferde waren schon...
capra ibex - 30. Okt, 07:45
Auszeit
es ist eigentlich auch ein unbezahlter Urlaub. D.h....
capra ibex - 30. Okt, 07:44
Uff
Es war ja irgendwie klar, dass bei dir irgendetwas...
libris - 29. Okt, 22:51
alles Gute!
es freut mich, wieder von dir zu lesen! Du hast ja...
Friederike (Gast) - 29. Okt, 20:13
Liebe elisabetta
du hast mir im Sommer mal ein mail geschickt, anscheinend...
capra ibex - 29. Okt, 19:20
Liebe Gudrun, danke für...
Liebe Gudrun, danke für die Möglichkeit all die Bilder...
Elisabetta1 - 29. Okt, 18:38
Huhuuuuuuuu Guuuuuudruuuuun!...
Huhuuuuuuuu Guuuuuudruuuuun! Wo biiiiist duuuuuu!...
Fira - 15. Okt, 18:35
Gießkanne von "Josef...
Eine Gießkanne in Hundeform, ehrlich, das ist halt...
Josef Mühlbacher (Gast) - 29. Sep, 17:22
Na?
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libris - 6. Sep, 15:12

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