Fahrturnier
zum ersten Mal in meinem Leben war ich auf einem Fahrturnier (mal abgesehen vom Brauereiwagenbewerb).
Ja, jetzt hab ich seit, ähm, 33 Jahren mit Pferden zu tun, und es gibt immer noch vieles von dem ich keine Ahnung habe.
Das Fahren gehört dazu.
Letzten Samstag fand in der Nähe von Hollabrunn ein Fahrturnier statt.
Wir Mädels haben uns vor allem für die Kleinen interessiert :-).

Niemand von uns drei hatte eine Ahnung, wie so ein Marathonbewerb aufgebaut ist.
Jetzt haben wir zumindest ein bissl eine Ahnung davon.
Es muß eine gewisse Stecke gefahren werden (ich glaub bei den Jugendlichen waren es 6 km) und dazwischen verschiedene Hindernisparcours (auf Zeit) bewältigt.




Wartezeit auf den Start

mein Eindruck:
Es ist wie bei allen Pferdesportveranstaltungen der Grad zwischen 'gesundem Ehrgeiz' und 'auf Kosten des Pferdes' schmal - auch bei den Jugendlichen.
Ungewohnt für mich, als Reiterin, ist der Einsatz der Stimme. Klar, beim Fahren fehlt einem die Möglichkeit über die Beine und das Gewicht einzuwirken.
In der Dressur ist der Stimmeinsatz sogar verboten, aber auch beim Springen zB wird vergleichsweise selten die Stimme eingesetzt. Einen übertriebenen Sporeneinsatz registriert man weniger, als Schreien auf dem Kutschbock.
Ich weiß selber, das man in der Aufregung oft lauter wird, als man eigentlich will. Aber manchmal haben die Anfeuerungen von den Fahrerinnen halt sehr verbissen geklungen.
Ja, jetzt hab ich seit, ähm, 33 Jahren mit Pferden zu tun, und es gibt immer noch vieles von dem ich keine Ahnung habe.
Das Fahren gehört dazu.
Letzten Samstag fand in der Nähe von Hollabrunn ein Fahrturnier statt.
Wir Mädels haben uns vor allem für die Kleinen interessiert :-).
Niemand von uns drei hatte eine Ahnung, wie so ein Marathonbewerb aufgebaut ist.
Jetzt haben wir zumindest ein bissl eine Ahnung davon.
Es muß eine gewisse Stecke gefahren werden (ich glaub bei den Jugendlichen waren es 6 km) und dazwischen verschiedene Hindernisparcours (auf Zeit) bewältigt.
Wartezeit auf den Start
mein Eindruck:
Es ist wie bei allen Pferdesportveranstaltungen der Grad zwischen 'gesundem Ehrgeiz' und 'auf Kosten des Pferdes' schmal - auch bei den Jugendlichen.
Ungewohnt für mich, als Reiterin, ist der Einsatz der Stimme. Klar, beim Fahren fehlt einem die Möglichkeit über die Beine und das Gewicht einzuwirken.
In der Dressur ist der Stimmeinsatz sogar verboten, aber auch beim Springen zB wird vergleichsweise selten die Stimme eingesetzt. Einen übertriebenen Sporeneinsatz registriert man weniger, als Schreien auf dem Kutschbock.
Ich weiß selber, das man in der Aufregung oft lauter wird, als man eigentlich will. Aber manchmal haben die Anfeuerungen von den Fahrerinnen halt sehr verbissen geklungen.
capra ibex - 16. Mai, 22:51
Vielleicht ist es nur ein (schlechtes) Vorurteil von mir, aber ich glaube, dass die Menschen vom und am Land, ein anderes Verhältnis zu den Pferden haben, als wir Stadtpflanzen. Wir "Mädels" (hihihihi - ich altes zähl mich noch dazu) betrachten - zumindest jene, die ich kenne - die Pferde nicht nur als "Sportgerät" . Da sind die Tiere mehr "Freunde" und Freizeitpartner und Leistung steht da nicht im Vordergrund.
Na ja, es ist irgendwie verständlich, sobald man sich auf Bewerbe einlässt, wird der Ehrgeiz munter und die Konkurrenz muss herausgefordert werden.
Dafür wäre ich ungeeignet, weil ich will nur das tun, was dem Pferd auch Spaß macht - und wollen die Pferde das?
;-)
Meiner Erfahrung nach hat es nix mit Stadt oder Landmensch zu tun, ob man das Pferd als Freund und Partner oder Sportgerät sieht.
ob die Pferde das wollen?
Siehe meinen Kommentar zum Kurs ;-)
Lass mal Mr. Duffy unbekannter Weise von mir grüßen!
GsD habe ich von "Vorurteil" geschrieben - manchesmal ist man in seiner Meinung oder seinen erworbenen Eindrücken festgefahren.