Donnerstag, 25. Oktober 2007

Erinnerungen – so weit meine Füße mich tragen, oder auch nicht.....

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Es war im August 1996.
Ich liege in meinem Schlafsack, werde gerade munter und denke mir, eigentlich müsste es um diese Uhrzeit schon hell sein. Aber es ist stockdunkel und ganz eigenartig leise. Dann kommt mir ein leiser Verdacht, ich klopfe vorsichtig gegen die Zeltwand.
Ich hab Recht, es hat in der Nacht geschneit, Schnee bedeckt das Zelt. Ja, es hat sich ausgezahlt mir einen guten Schlafsack zu kaufen, denn nur in Unterwäsche ist mir trotzdem warm.

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Aber irgendwann muß ich aufstehen.
Schön langsam kriechen auch die anderen etwas verdattert aus ihren Zelten. Zwei Tage zuvor sind wir noch bei blühenden Rapsfeldern vorbeimarschiert.
Hier ist alles anders, in diesem Teil der Welt.

Wir befinden uns in Tibet, auf ca 5000m Höhe auf Trekkingtour zum Basislager des Mount Everest.
Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, die sich vorher nicht kannte. Aber wenn man so eine Reise bucht, dann hat man ungefähr die gleichen Interessen und Vorstellungen und in der Gruppe läuft alles gut.

Der Schnee bleibt nicht lange liegen, noch am Vormittag schmilzt alles wieder weg. Für einen Abend, einen Tag und einen Morgen haben wir unser Lager mit Blick auf den Everest aufgeschlagen. Das Wetter bessert sich zwar, aber ein paar Wolken geben die Sicht auf den höchsten Berg der Welt einfach nicht ganz frei.
Die Tibeter nennen ihn Chomolungma-Göttinmutter

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Es ist das einzige Lager auf der Tour das wir für zwei Nächte aufschlagen.
Der Grossteil der Gruppe wandert an diesem "freien" Tag zum Basislager. Ich wäre auch gerne mitgegangen, entscheide mich dann aber mit ein paar anderen bei unseren Zelten zu bleiben und nutze die Gelegenheit mich zu erholen. Denn irgendwann im Laufe unserer Reise macht die Höhe jedem von uns zu schaffen.
Man kann Kondition trainieren, Kraft und Ausdauer trainieren, aber wie der Körper auf 5000m Höhe reagiert kann man nur vor Ort testen. Diese Tour hat nichts mit Bergsteigen zu tun, es ist eine "Wandertour" - allerdings in dieser Höhe merkt man schon jede kleinste Steigung.
Und Zeltaufbauen wird zu einem Kraftakt - jedesmal bücken und wieder aufstehen muß man Luft holen.

Von den anderen erfahre ich dann, das es nicht viel zu sehen gab, außer ein paar (Müll)Resten von Expeditionen. Die Besteigungen finden normalerweise im Frühjahr statt.

Wir marschieren wieder weiter. Durch einen kleinen Bach, nichts besonderes. Ich rutsche kurz aus, kippe mit einem Fuß ein wenig um, aber kein Problem, wir gehen weiter.

Nach 2 Stunden eine kurze Pause, ich setz mich hin, hab schon ganz vergessen was vorher passiert ist.
Aufstehen kann ich nicht mehr. Der Knöchel tut höllisch weh. Schuh ausziehen, sofort in den eiskalten Bach kühlen, aber es ist zu spät. Der Knöchel ist schon ganz dick angeschwollen, die Bänder sind gezerrt.

Wir haben neben den Yaks, die unsere Zelte und Gepäck tragen, auch ein Pferd mit.
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Eigentlich gedacht für diejenigen, denen zwischendurch mal die Puste ausgeht, ein Stückerl reiten und dabei ausrasten. Tja, jetzt nehme ich die kleine Stute ganz für mich in Anspruch, ich kann keinen Schritt mehr gehen und reite die restliche Tage der Trekkingtour. Mein Hintern ist zwar was anderes gewöhnt, aber in dieser Situation bin ich sogar für diesen Sattel dankbar, auch wenn ich nach 8 Stunden am Tag nicht mehr sitzen kann. Stehen kann ich allerdings auch nicht.

Fohlen
Das Fohlen, welches die Stute "bei Fuß" hat fand ich ja in den ersten Tagen noch süß. Jetzt allerdings ..... jedes Mal wenn es zurückbleibt und die Stute es ruft saust es an ihre Seite. Wenn ich Glück habe auf die Seite mit meinem gesunden Bein, wenn ich Pech habe auf die andere Seite........

Am Abend werden die Schmerzen ganz schlimm.
GsD haben wir Michael dabei, der Arzt ist. Er hat eine gute Notfallapotheke mit. (Das war bis jetzt das erste und einzige Mal dass ich Morphium genommen hab, aber ich hätts nicht mehr anders ausgehalten).

Alle helfen mir, ich kann weder Zelt aufbauen, nicht einmal alleine aufs Pferd komm ich. Und hinhockerl zum Pinkeln geht auch schlecht auf einem Bein.
Super, jetzt beginnt auch noch mein Magen zu streiken. In der Nacht schaff ich es grade noch den Kopf aus dem Zelt strecken zum ****.

Nach insgesamt 9 Tagen weg von der Zivilisation erreicht unsere "Karawane" wieder einen Ort mit "Hotel" *gggg*

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Ich weiß warum ich gern im Zelt schlafe.


In der Zeit vor dieser Reise hatte sich bei mir immer stärker das Gefühl ausgebreitet, ich muß in meinem Leben etwas ändern. Es gribbelte in mir, ich musste etwas tun, aber ich wusste nicht was.
Ich weiß nicht mehr in welcher Nacht auf dieser Tour es war (ob vor oder nach meinem Fehltritt), aber eines morgens bin aufgewacht und wusste was ich zu tun hatte. Keine Ahnung ob ich es geträumt habe oder nicht, aber der Gedanke war ganz klar und eindeutig, ich war mir sicher, das ist es. Warum bin ich da nicht früher draufgekommen?
Zuhause hab ich es dann auch in die Tat umgesetzt und bis heute nicht bereut – Gudrun, kauf dir ein Pferd.

Mein Missgeschick passierte nicht wegen schlechter Ausrüstung. Es waren gute Wanderschuhe die ich anhatte. Sie haben bis vor kurzem gehalten.
Heuer, am Flughafen in Dublin, als wir zum Flieger gingen, merkte ich, oje jetzt ist es vorbei. Der Absatz begann sich aufzulösen.
Gestern wollte ich sie wegschmeißen, hab`s aber nicht geschafft.....Sie haben mich an so viele schöne Plätze dieser Welt getragen, in den Grand Canyon hinunter und wieder hinauf, im Schneefeld und über Gletscher Alaskas, über Almwiesen in Österreich, auf die Rax und Schneeberg nur eine Stunde von Wien entfernt.....mich mit der Erde verbunden, meine verschwitzten, stinkenden Socken ertragen *gggggggggggg*



Jaja, ich weiß, Gudrun hör auf zu schwafeln, schau lieber, dass die letzten beiden Irland-Teile fertig werden.


Noch ein paar mehr Bilder, bzw auch diese in groß findet ihr hier unter FOTOS

Zwei Bücher, über die ich heute was schreiben möchte. Buch Nr1:

Bin erst letzten Freitag draufgekommen, dass das neue Buch von Paulo Coelho schon vor einem Monat erschienen ist. Mußte ich mir natürlich sofort kaufen und am WE lesen, oder besser gesagt verschlingen. Viel zu schnell, aber da bin ich leider immer zu ungeduldig und kann nicht aufhören bis ich bei der letzten Seite angekommen bin. Aber ich freu mich jetzt schon auf das zweite mal lesen, und dann langsam. Ich bin mir nämlich sicher dass mir einiges entgangen ist, bzw ich über einiges einfach „drübergelesen“ hab.

Hexe

Früher wurden die Hexen verfolgt, im Moment hab ich aber das Gefühl, dass die Hexen mich verfolgen.
Irgendwie stolper ich in letzter Zeit immer wieder über welche. Gestern schon wieder, im Kino „die Vorahnung“ – mit Sandra Bullock. Bei der Frau würd`s mich wirklich interessieren wie sie privat ist. Die mag ich einfach.

Buch Nr 2:

Pferdenamen1

Klingt jetzt auf den ersten Blick nicht so aufregend, ist es für viele wahrscheinlich auch nicht. Für mich schon. Es ist nämlich ein Foto von meinem Andiamo drinnen*ggg*

Das Foto ---->>hab ich hier schon einmal in meinen Blog gestellt und das Buch sind von Sibylle.

Dachte mir zuerst auch, na ja, kein so spannendes Thema, aber dann, beim hineinschmöckern...
Was einzelne Namen bedeuten, woher sie kommen, wie Pferde zu ihrem „offiziellen“ – in den Papieren eingetragenen Namen – kommen, welche Namen man eher vermeiden sollte (wusste der Autokonzern Mitsubishi was „Pajero“ eigentlich bedeutet als er diesen Namen vergeben hat? – in Spanien heißt dieses Auto aufjedenfall anders *gggg*), den Namen ändern – umtaufen, und was die selbst gewählten Pferdenamen über den Namensgeber aussagen, .....doch interessant.

Namen aus der Mythologie, aus Filmen, Romanfiguren .......
Jaja, warum hat stone seine Hündin bloß Dakota getauft?
Und warum gibt´s so viele Pferde die nach alkoholischen Getränken getauft sind? Bin selber schon einen Calvados und einen Bacardi geritten. Diese Frage bleibt auch im Buch offen....

Ich muß gestehen, ich bin nicht wirklich kreativ, wenn ich mir das so durchlese.

Andiamo ist sein offizieller Name. Vielleicht auch nicht ganz so glücklich gewählt, aber wer weiß wie er sich als kleines? Fohlen benommen hat. Vielleicht hat`s damals genau zu ihm gepasst. Die deutsche Übersetzung heißt "gehen wir", oder "laßt uns gehen". Er würd lieber stehenbleiben und fressen *gg*
Für mich ist es meistens so, dass, wenn ich jemanden oder ein Tier unter einem Namen kennegelernt hab, er/sie/es bei mir immer so heißen wird.
Der Junior wird auch immer so heißen, egal wie alt er wird. Das mit dem Umtaufen, naja, so hin und wieder gibt’s wirklich schreckliche Namen......

Der Andiamo wird der Andiamo bleiben, auch wenn ich ihn nicht immer so nenne (ist nicht so wirklich als „Rufname“ geeignet finde ich), sondern Bursche, Großer, Dicker, Freundchen, was mir gerade so einfällt.

Den 5 kleinen Kätzchen hab ich damals absichtlich keinen Namen gegeben, mir ist der Abschied so und so schon schwer gefallen. Nur die kleine Niki hat ihren Namen bekommen, als fix war das ich sie behalte – ich hab sie am 6. Dez. zur Manuela in den Stall gebracht.

Bei Tiernamen kann man sich wirklich austoben, denn den Tieren selber ist es egal wie sie heißen.

Anders beim Menschen.
Geburtsname, Spitzname, Künstlernamen, Nick den man sich selber gibt in Foren zB usw.

Meine Eltern hab damals sowohl bei mir als auch beim Bernhard nach Namen gesucht, die man nicht abkürzen kann. Womit sie aber wahrscheinlich nicht gerechnet haben, ist, dass mein Bruder von manchen "Shorti" genannt wird, und das bei seiner Größe *gggg*

Gudrun (aus dem Althochdeutschen "gund"=Kampf und "runa"=Geheimnis, in der nordischen Mythologie ist Gudrun die Frau von Sigurd)– muß sie direkt mal fragen ob sie sich auch über den Ursprung und die Bedeutung Gedanken gemacht haben, oder ob ihnen der Name ganz einfach nur gefallen hat.

Ich bin noch nie vor der Entscheidung gestanden, hab also keine Ahnung was ich wirklich machen würde, wenn ich heiraten würde. Meinen Namen aufgeben? Plötzlich anders zu heißen? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, mein Name gehört zu mir. Heutzutage gibt es ja für frau GsD die Möglichkeit den eigenen Namen zu behalten.
Gründe seinen Namen ändern zu wollen? Hmm, wer bin ich?

Hm, je mehr ich darüber schreibe desto mehr fällt mir dazu ein. Auch das Gegenteil - namenlos. Es spielt ein ganz große Rolle, ob in den Medien ein einzelner Name genannt wird oder nicht. Die Wirkung ist gleich ganz anders.
Man könnte kann ganze Bücher darüber schreiben *ggggg*

Ups, da fällt mir ein, ich hab meinem Blog ja noch gar keinen Namen bzw Bezeichnung gegeben. Peinlich, peinlich, wie gesagt, bin nicht sehr kreativ.

Danke Sibylle für das Buch.
Und Danke für das Kompliment beim reiten "der Andiamo fühlt sich locker und weich an". Das freut mich total, bin ich auf dem richtigen Weg was meine Reitweise betrifft.

PS: Ich hab gestern Nachmittag diesen Beitrag geschrieben, mich dann ins Auto gesetzt, losgefahren und für ganze 15 Minuten Radio gehört, und was bringen sie? -einen Witz über Nachnamen.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Wo sind die Bären hin?

-----> Artikel zu rätselhaftem Verschwinden von Bären in Österreich

hm, wenn ich mir die drei Möglichkeiten so anschaue.....

Klar, Österreich ist nicht Kanada, die Flächen für Wildtiere sind klein, sollten sie deswegen ausgewandert sein? Oder paßt das Umfeld doch nicht?

Alle verstorben? Wenn ja, sind ja doch große Tiere und wie gesagt die Flächen sind eher klein, dass man da keine Kadaver oder Teile findet?

Und die dritte Möglichkeit????



(große) Wildtiere und Raubtiere in der Zivilisation?
Was ist aus dem Wolf geworden, der im Frühling in Nö/OÖ gesehen worden ist?
Der Elch, der sich in den Donauauen herumgetrieben hat, ist auch wieder verschwunden.

Funktioniert es bei uns überhaupt noch das Mensch und Wildtier nebeneinander leben?

jaja, der Mensch, die Krone der Schöpfung, wer behauptet das? ....der Mensch.
Dabei sind uns die Tiere in so vielen Dingen überlegen.

Montag, 15. Oktober 2007

Herbstspaziergang

den Ernsdorfer Graben entlang
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ich hab sie nicht poliert, die glänzen von sich aus so *g* (Liguster, glaub ich zumindest)DSC02927x



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Hopfen
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ich find das immer so frustrierend wenn ich spazieren gehe und die Pflanzen rund um mich so wenig kenne. Hier wäre vielleicht doch ein bisserl mehr Wissen angebracht ;-))
Und was man damit vielleicht so alles machen könnte ....

So eine kleine Hexenküche.... In der heutigen Zeit muß man sich ja nicht mehr fürchten, verfolgt zu werden und mit manipulierten Messern als Hexe überführt zu werden *gg*
(So hin und wieder komm ich mir in der Arbeit eh wie in einer Hexenküche vor, die schönen bunten Pulverchen, die man auflösen, umrühren, manche dann noch aufkochen muß bis die Reagenzien fertig sind - hihi)
In der Hexenküche ist dann allerdings wieder sehr viel Wissen gefragt, sonst gibts ein böses Ende.

Oder sollt ich mal ein wenig bei Asterix nachlesen, was Miraculix außer Misteln (die erkenn ich schon) noch so in seinen Bottich tut?
Aja, hab wiedereinmal nachgesehen und gefunden dass der Ursprung des Wortes Druide umstritten ist. (Wieder einmal etwas was man nicht eindeutig weiß.....):

Eine verbreitete Annahme ist die Herleitung von der indogermanischen Wurzel *dru-wido-. Der erste Teil dru kann sowohl „Eiche“ bezeichnen als auch Eigenschaften wie „dicht, kräftig, prall, viel“. Im Keltischen kann er auch als Verstärkungswort verwendet werden. Der zweite Teil geht auf die indogermanische Wurzel *weid- zurück und steht so mit dem griechischen eidon („ich erblickte/erkannte“), dem lateinischen video („ich sehe“) und letztlich auch dem deutschen wissen in einer Reihe. Eine Druide wäre demnach ein besonders weit "Sehender" oder besonders viel "Wissender".

Leitet man Druide vom Altgriechischen ab, so kommt man allerdings nur auf die Eiche (δρυς, sprich drüs = Eiche), welche nach Plinius dem Älteren von den Druiden besonders verehrt und gepflegt worden sein soll.



(schon wieder Eiche.....)




da bin ich mir jetzt aber gaaaaaaaaaanz sicher *gggggg* - ist aber auch gaaaaaaaaaanz einfach.
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Freitag, 12. Oktober 2007

Irland - Teil 8

Verfallene Gemäuer sind interessant. Aber noch interessanter sind die Steine die noch stehen, und das schon seit ....

Steinkreise - faszinieren mich.
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Man weiß sogut wie gar nichts darüber. Wie (zB Stonehenge) oder wozu sie gebaut wurden.
Aber gerade das "Nichtwissen" ist vielleicht der Grund für die Faszination die sie auf manche Menschen (mich zB *g*)
ausüben.
Wikipedia: Mythos schafft Wissen durch Erzählung im Gegensatz zur wissenschaftlichen Erklärung.


Wissen ist interessant, Wissen ist Macht, aber auch

Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt

Albert Einstein



Rund um den Lough Gur gibt es viele prähistorische Stätten, unter anderem den
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ebenfalls mit vielen Fragezeichen versehen sind Dolmen:
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Oghamsteine:
DSC02021Wikipedia:

Oghamschrift wurde in Irland dazu benutzt, an den Kanten von Menhiren kurze Texte, in den meisten Fällen Personennamen anzubringen.
Der eingeritzte Name wurde stets im Genitiv angegeben, um den Bezug des Steins zur Person zu kennzeichnen („Dies ist der Stein des…“). Nicht vollständig geklärt ist bisher, was die Steine letztlich kennzeichnen sollten. Entweder zeigten sie den Landbesitz an oder waren, was wahrscheinlicher ist, Grabmal der bezeichneten Person.
Die Schrift läuft von unten nach oben und ggf. auf der anderen Seite wieder nach unten



Das Ogham-alphabet umfaßt 20 Buchstaben
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Die Welt wäre doch fad wenn es keine Mythen gäbe.
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PS - einen Steinkreis ganz für mich alleine hab ich auch bekommen:
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Dienstag, 9. Oktober 2007

Ein Wochenende zwischen Geisterfahrer und Geisterwerkstatt.

Samstag Vormittag - Sinead O´Connor im CD-Player, mit den Gedanken wieder in Irland - fahr ich, nach einem Zwischenstopp beim Andiamo im Stall, Richtung Waldviertel. Schmale Straße, unübersichtliche Kurven, dann die nächste Ortseinfahrt. Ein Traktor (!) kommt mir entgegen. Du alter Depp, du tuckerst auf der falschen Seite herum, ich weiche aus ........ach du liebe Scheiße, ICH bin es die auf der linken Seite fährt!!!! Puls auf 180, GsD ist dir vorhin kein Auto entgegen gekommen, das hätte nen Frontalen gegeben. Jetzt bitte etwas mehr Konzetration (du bist nicht mehr in Irland), es soll doch ein entspanntes WE werden.

Wird es auch. Roland hat uns ein schönes WE am Dobrastausee direkt neben der Ruine Dobra organisiert – den Schlüssel für den Lagerplatz, das Holz, ein Kanu zum ausborgen, danke!
Ein ganzer Haufen netter Offroader findet sich nach und nach zum gemütlichen WE ein
essen, quatschen, am Lagerfeuer sitzen, am Steg herumkugeln, paddeln, in der Ruine herumschnüffeln und im Verlies landen, im Fossil schlafen, den Herbst genießen.

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hast das Burggespenst schön draufbekommen?
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Auf der Hinfahrt (nachdem! ich mich wieder auf die Straße konzentriert hab), hab ich schon das Schild gelesen: Geisterwerkstatt bei St. Leonhard.
Auf der Rückfahrt Sonntag Nachmittag bin ich dann abgebogen und hingefahren. War auch gut so, dass ich erst am Heimweg hier einen Stopp eingelegt habe, wer weiß was ich sonst alles gesehen hätte in der Nacht bei der Ruine. Da gibt es nämlich eine Geschichte ......

DSC02830Zu Beginn des Rundganges durch die Geisterwerkstatt geht es ja noch ganz „real“ zu. Man sieht zB, wie früher den anderen Menschen gezeigt wurde, dass es sich um eine echte „Hexe“ handelt. Hexen sind blutleere Wesen, was mit folgenden Messern „bewiesen“ wurde.









Im Keller wird es dann schon gruseliger. Hey, ich bin doch kein Kind mehr und fürcht mich wie in der Geisterbahn, alles nur Showeffekte, im Finstern in der Au hab ich mich auch nicht gefürchtet.
Mist, warum bin ich bloß alleine unterwegs, .......scheiße – Puls schon wieder auf 180,kann nichts dagegen tun bei den plötzlichen Geräuschen von hinten.
Einen Stock höher dann wieder ruhiger, "nur" Erzählungen über Wesen aus dem Wald .... und die Geschichte über die Ruine Dobra:

Im Jahr 1470 lebte auf Dobra die schöne Hedwig. Sie wurde mit dem Ritter von Missingdorf verheiratet, liebte aber den Grafen von Karlstein. Der Ritter erfuhr davon, ertappte den Geliebten bei einem Besuch auf der Burg und ließ diesen einmauern. Danach erdolchte er seine Frau. Seitdem finden die Seelen der beiden Liebenden keine Ruhe mehr und es werden immer wieder kleine blaue Flämmchen auf der Ruine gesehen.

Übrigens, Google hat ausgespuckt, dass der Name Dobra südslawischen Ursprungs ist, von dobov stammt und Eichenwald bedeutet. Hab ich nicht erst vor kurzem über Eichenblätter geschrieben? Zufall? Die Eiche ist ein wichtiger Baum bei den Kelten.

Freitag, 5. Oktober 2007

Jetzt müßt`s bald "Sie" zu mir sagen

weil mein Foto in der Zeitung ist.

Im Sommer 2004 hab ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und an die NÖN ein Foto von mir (made by Georg) hingeschickt. Dachte mir, ich seh ihre Reaktion ja eh nicht, wenn`s das email aufmachen. Ob sie nur den Kopf schütteln und sich fragen was das soll.

Damals wußte ich noch nicht, dass Ingrid dort arbeitet.

Was passierte? In der nächsten Ausgabe lächelte ich mir entgegen

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Diesen Sommer hat Ingrid in meinem Blog gestöbert und ist bei diesem Foto hängengeblieben:

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Das mußte ich jetzt unbedingt loswerden, sonst platz ich noch
;-))

(Ingrid: die "Ausnahme" war noch das Tüpfelchen auf dem i, wenn ich keine Ohren hätt würd ich rundumgrinsen)

(Moni: du hast einen guten Riecher bzw ein gutes Auge *gg*)

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Irland - Teil 7

Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten....

Die Römer kamen nie nach Irland. Dadurch dauerte die "keltische Ära" auf der Insel länger. Aber auch hier landeten irgendwann die christlichen Missionare.
In der Geschichte muß man aufpassen, von wem die Überlieferungen stammen.
zB: Aufzeichnungen über die Kelten gibt es fast ausschließlich von den Römern und Griechen, und die beschrieben die Kelten aus ihrer Sicht als Barbaren. Paßt irgendwie nicht so ganz zu ihren künstlerischen Fähigkeiten (damit meine ich jetzt nicht Troubadix, der bei Asterix und co nicht sehr beliebt ist mit seinem musikalischem Nichtkönnen *g*)
Oder: Angeblich verlief die Christianisierung in Irland friedlich, behaupten zumindest die Christen.
Wie auch immer, sie, die Missionare, waren sehr geschickt. Sie ließen keltische Heilige und Bräuche zuerst weiter bestehen, wandelten sie dann nach und nach zu christlichen um (in wen wurde eigentlich der Druide Miraculix "verwandelt"? - blöde Frage, die Römer scheiterten ja an Asterix und co *gg*), ebenso legten sie ihre Feiertage an die gleichen Tage usw.
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Irgendwann weiß man dann selber nicht mehr woher etwas oder jemand eigentlich ursprünglich stammt.

Für mich am deutlichsten ist das in den typischen irischen Hochkreuzen zu sehen.
Die Kreuzform, verbunden mit dem Steinring, keltische Muster, später dann folgen immer mehr biblischen Darstellungen




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Irland wurde tief katholisch. Aber nicht die ganze Insel.
Als ich vor 18 Jahren zum ersten Mal drüben war, mußte ich meinen Eltern versprechen, nicht nach Nordirland zu fahren (ich habs trotzdem gemacht). Selbst heute fallen vielen Menschen bei den Worten Nordirland und Belfast als allererstes IRA und Bomben ein.

Die Macht der Kirche bröckelt aber. Seit 1996 sind Scheidungen zugelassen, Kondome dürfen seit Anfang der 90er legal verkauft werden, die Pharmafirma Pfizer hat ihren Sitz in Irland - stellt Viagra her.

Aufgefallen ist mir, dass in keinem Quartier ein Kreuz hängt. Bei uns hast in jedem Besenkammerl, das vermietet wird, in irgendeiner Ecke ein Kreuz hängen.

Gut, wie auch immer, es gibt jede Menge alter Kirchen, Klöster und Ruinen.
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selbst hier findet man Muscheln, gegen allzu eifrige Muschelsammler durch einmauern gut geschützt *ggg*
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DSC01498Nur in Irland gibt es diese Rundtürme. Sie wurden im 9. und 10 Jhdt als Schutz gegen Wikingerüberfälle erbaut. Der Eingang liegt einige Meter über dem Boden.















Man findet sie überall im Land verstreut, zum Teil nur mehr die Außenmauern, manchmal auch nur mehr eine Ecke, wenige originalgetreu renoviert und zu besichtigen, auch zum kaufen gibt es sie (wie in Teil 2 beschrieben) - die Tower houses.
Vorallem im 15. Jhdt sehr modern. In der heutigen Zeit wäre es reizvoll da drinnen zu wohnen, unter den damaligen Umständen - nein.
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Mittwoch, 3. Oktober 2007

Eichenblätter I

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Es ist nicht mehr weit, wir nähern uns einem meiner Lieblingsplätze
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Können wir jetzt weiter gehen? Wenn du nicht immer rumknipsen würdest, wären wir schon längst da
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Da, ich seh sie schon ....in der Herbstsonne.....
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.....die steile Wiese, umgeben von Wald...
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Schade, sie wurde abgemäht :-(((, trotzdem, hier vorbeizukommen ist immer.... es ist so friedlich, ruhig, es ist einer dieser Orte, wo einem immer ein bisserl anders wird. Hier hat man das Gefühl weit weg zu sein von allem.


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Ooh, du hast sie auch gesehen, die Eichenblätter.........
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Während du schon wieder fotografierst und sentimental wirst, tu ich was vernünftiges, fressen
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Komm, wir müssen weiter
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Gehirnsplitter - 1. Feb, 22:02
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Richtige Entscheidung
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Fira - 15. Okt, 18:35
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