Montag, 7. Dezember 2009

On the road ....

Eigentlich geht´s in Irland doch sehr gemütlich zu. In Sachen Unpünktlichkeit kann sich die Insel mit vielen Südländern messen. Aber wer braucht schon Pünktlichkeit im Urlaub?
Wenn ich auch im Urlaub ständig auf die Uhr schaue, dann läuft da irgendwas verkehrt.

Mit der Gemütlichkeit ist es allerdings meistens vorbei sobald es ums autofahren geht.
Ist das ein Inselphänomen, egal ob Süd oder Nord, die Fahrweise?


Da fällt mir (wieder) eine Episode von meinem ersten Irlandurlaub ein - per Anhalter erlebt man ja doch einige kuriose Sachen (die einem ewig in Erinnerung bleiben):

Einmal nahm uns eine (mittelalte?) Dame mit. Eigentlich fuhr sie ganz normal, weder unsicher noch extrem schnell oder sonst irgendwie auffällig.
Nur eines tat sie - sie bekreuzigte sich vor jeder Straßenkreuzung *ggg*.

Ein paar Straßeneindrücke aus dem Landesinneren (ich bin gefahren, Hannes hat versucht zwischen den Bodenwellen auf den Auslöser zu drücken, ohne zu sehr zu wackeln *g*)

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The coast road
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ein Straßenbauprojekt zur Arbeitsbeschaffung in
den Jahren 1832 - 42.
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Die Küstenstraße entlang der Coast of Antrim ist heute ein wichtiger (und schöner) Tourismusfaktor.

Vor dem Bau dieser Küstenstraße waren die Glens of Antrim schwer zugänglich und boten einen Zufluchtsort für irische Katholiken, die sich vor den protestantischen Siedlern zurückzogen.
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nochmal zurück ins Landesinnere.
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eine Buchenallee - the dark hedges

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ach, ich kann mich einfach nicht entscheiden, welches Foto am besten ist.
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ein Dankeschön an mein Bruderherz, der hat uns den Tipp (und die Wegbeschreibung) zur Buchenallee gegeben.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

weiter geht´s durch Nordirland

wir hatten Glück.
Für unsere zweite Urlaubswoche hatten wir kein Quartier vorbestellt. Also mußten uns wir direkt vor Ort umschauen.
In Cushendall haben wir eine sehr nette, gut ausgestattete und großzügige Ferienwohnung gefunden.

Von außen gab das Haus nicht viel her, insgesamt waren hier 4 Ferienwohnungen untergebracht, 2 im Erdgeschoß und 2 im ersten Stock.
Wir waren oben, mit Aufgang von außen.
Graues Haus, nur ein Farbtupfer
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Cushendall liegt an einem Küstenabschnitt, an dem sich die
"neun Glens of Antrim" befinden (Glen=Tal)
Es sind Gletschertröge, die vom Hochland hinunter an die Küste reichen.

In einem nahen Glen haben wir einen Spaziergang gemacht.
In den Glenariff Forrest Park:
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Foto: Hannes

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leider haben wir uns etwas verlaufen, also getrennt verlaufen, so kenn ich diese riesengroße Stechpalmenhecke auch nur von Hannes` Fotos und hab sie selber in Natura leider nicht gesehen.

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bis jetzt kannte ich nur die Stechpalmen mit den roten Kugerl (jetzt in der Weihnachtszeit überall zu sehen)

diese Art Stechpalme und ihre Blüten kannte ich nicht:
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Regenbogen an der Küste

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fährt man die Küste entlang nach Süden kommt man nach Larne. Die Bucht von Larne gilt als einer der sichersten Häfen an der Nordostküste Irlands. Schon die Wikinger suchten hier Schutz, wenn sie auf See von Stürmen überrascht wurden. Fährschiffe von Schottland fahren Larne an.
Die großen Fährschiffe sind schon sehr beeindruckend:
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Foto: Hannes

noch beeindruckender ist es dann, wenn man direkt am Hafen beim Entladen zusieht. Auf zwei Ebenen übereinander rollt ein LKW nach dem anderen aus dem Schiff.

Wäre es mein Landy, ich könnt´ da nicht zusehen. Ich weiß schon, die Autos sind fest verzurrt, aber was ist wenn doch nicht so 100%ig ......
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Foto: Hannes


der nächste Regenbogen (bei Larne):
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....die Küste weiter nach Süden erreicht man Carrickfergus
und Carrickfergus-castle
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Foto: Hannes

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in der Burg sind überall lebensgroße Figuren aufgestellt.
Bogenschützen, Männer an den Kanonen, Arbeiter, Gefangene ..... und ein König, der natürlich auch mal muß ;-)
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anschauliche Tafeln sind ebenfalls in der ganzen Burg verteilt (man beachte die Person in der mittleren Ebene ganz rechts an der Außenwand *g*)
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Ritter John de Courcy mit Knappe
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Pubbesuch mit Blick auf die Burg:
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Von Carrickfergus ist es nicht mehr weit bis nach Belfast.
Am nördlichen Rand der Stadt liegt Belfast Castle

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Der eigentliche Grund, warum ich mir das ansehen wollte, ist der Garten.

Es heißt, solange eine weiße Katze in Belfast-castle wohnt, geht es seinen Bewohnern gut.

Im Cat Garden finden sich überall Katzen .....

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... eine weiße Katze hab ich nirgends entdecken können ....


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einen Kräutergarten gibt´s natürlich auch
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Montag, 30. November 2009

Nutella

ah, da hat mir grad jemand soooooooooo einen Gusto drauf gemacht ............... und ich hab´s nicht zuhause :-(((((

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Nutella ist schon dreißig Jahre alt und noch genauso beliebt wie am ersten Tag. In den 40er Jahren kam den Piemonter Konditor Pietro Ferrero die Idee aus gerösteten Haselnüssen und Kakao einen süßen Brotaufstrich herzustellen. Eigentlich macht er aus der Not eine Tugend, war doch zu dieser Zeit Kakao kaum am Markt erhältlich und Schokolade war eine seltene Delikatesse. Die streichbare Schokocreme wurde zu einem willkommenen Ersatz.

Und obwohl die ‚Pasta Gianduja’ bei der Bevölkerung auf Anhieb gut ankam, konnte es Pietro nicht lassen die Creme ständig weiter zu verfeinern. 1951 brachte er die „Supercrema“ auf den italienischen Markt. Die Nachfrage wurde so groß, dass er gemeinsam mit italienischen Bauern den Anbau von Haselnüssen vorantreiben musste. Vielleicht wurden sogar zu viele Haselnüsse angebaut, denn im Jahr 1949 konnten italienische Kinder mit einer Scheibe Brot zu ihrem Greißler an der Ecke gehen und sich die Schokocreme gratis aufs Brot schmieren lassen.

Auch sein Sohn verfeinerte die Creme immer weiter und brachte 1964 „nutella“ auf den Markt. Und weil die Nuss-Nougat-Creme den Italienern so hervorragend schmeckte, entschloss er sich den süßen Brotaufstrich international zu vertreiben. So versüßte nutella bereits ab 1965 den Deutschen das Frühstück. Als kleines Dankeschön gab es ab den 70ern in jedem Deckel von nutella originelle Zugaben, wie z.B. das legendäre Dali-Klick-Ratespiel von Hans Joachim Rosenthal.


gefunden auf: www.marke.at

Montag, 23. November 2009

Ruine Aggstein

in der Wachau, Nähe Melk (hp der ruine aggstein)

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es war eine "typische Raubritterburg" entlang der Donau.
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als wir beim Burgrundgang in die kleine dunkle Kapelle gehen, kommt hinter uns eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter rein.
Mädchen: Oh Mami, schau, das ist das Verlies.
Mutter: nein, das ist die Kapelle.

Meine Freundin und ich, wir schauen uns an und sagen beide im selben Moment: Das is´ eh fast dasselbe .... und mußten herzlich lachen.



dieses Wochenende ging es sehr friedlich zu, auf der Raubritterburg, es war Adventmarkt ;-)
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im großen Rittersaal gab´s von Salzteigfiguren, über Holzspielzeug, Strohsternen, Engerl und Krippen allerlei Weihnachtskunsthandwerk
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im Burghof waren die Sitten etwas rauher ;-)
....
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da greifen wir doch lieber gleich zu Glühmet und Honigpunsch, Feuerflecken und Kässpätzle.
Für zuhause habe wir uns noch mit
Gewürzen, Mohnzelten und Käse eingedeckt.


zum Abschluß auf der Burg ein Feuerspeier und schlucker ....
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.... der Abschluß für uns vier dauerte zu hause noch etwas länger ... bei Kerzenlicht, Nüssen, Käse, Maroni, Kuchen, Lebkuchen, Baileys, Bier und Wein .... und den Eagles aus dem CD-Player *g*

Donnerstag, 19. November 2009

Die Menschheit

ist oft so berechnend und verlogen.
Es wird verdreht, vertuscht, beschönigt, heruntergespielt, hinaufgespielt, verheimlicht, verfälscht, usw.

wie gut, dass es die Tierwelt gibt. Tiere sind so, wie sie sind.

Sie spielen miteinander, aber sie spielen einem nichts vor, sie können sich nicht verstellen.

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sich gegenseitig in die Unterlippe kneifen
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sich an den Ohren zupfen
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Andiamo wird wohl nie erwachsen, er ist wie ein Jungspund, er spielt sehr gern und sehr ausdauernd *g*
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Mittlerweile gibt es schon einige Seminare und Kurse für Führungskräfte, Manager usw die mit Hilfe von Pferden veranstaltet werden.
Dabei geht es nicht ums reiten, die Personen müssen keine Ahnung von Pferden haben, im Gegenteil, wahrscheinlich ist es sogar besser wenn sie keine haben.
Ist jemand freundlich, aber bestimmt; fordernd, aber dabei höflich; oder aggressiv und angsteinflössend; oder ....
Pferde reagieren direkt auf den Menschen, sie geben ein direktes Feedback auf das (Führungs)verhalten. Sie tun nicht so als ob.

Montag, 16. November 2009

die Päpstin

Gestern Abend im Kino gesehen. Der Film beruht auf einer Romanvorlage von Donna W. Cross

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Lüge oder Wahrheit?
Gab es mal eine Päpstin?

Die Kirche bestreitet das natürlich. Eh klar. Heute noch ein Patriachat, in der Frauen weniger wert sind als Männer, auch heute noch ein Ding der Unmöglichkeit, dass eine Frau mal Priesterin, geschweige denn Päpstin sein könnte, war es zu damaliger Zeit noch viel undenkbarer.
Zumindest undenkbar, wenn es offensichtlich eine Frau ist/war, aber als Mann verkleidet?

Wie heißt es so schön, in jeder Geschichte steckt ein Körnchen Wahrheit. Von nichts kommt nichts ....


Als ich gelesen hab, dass der Komiker John Goodman die Rolle des Papstes, dessen Leibärztin, ähä Verzeihung, dessen Leibarzt, denn Johanna muß sich natürlich als Mann tarnen, als Frau wäre es unmöglich gewesen, .... also dessen Leibarzt sie gewesen ist ......

..... nochmal von vorne: als ich gelesen hab, dass John Goodman die Rolle eines Papstes spielt, da dachte ich mir: das kann nicht gut gehen.
Es hat mich überrascht, es ist gut gegangen.
Vielleicht ... weil der Papst manchmal ....... in damaligen Zeiten natürlich ..... als Spielball der Mächtigen ......... manchmal eher eine Witzfigur war und kein Oberhaupt ........ ich denke, wenn John Goodman wirklich Papst wäre, dann würde die Kirche einen enormen Zustrom haben ;-) ................. er schaffte es, einen sehr sympatischen Papst darzustellen ......


So sehr ich die Kirche mit ihrem anmaßendem Gehabe, sie ist das einzig Wahre und alles andere ist gequirlte Scheiße, und ihrem festhalten an alten Überzeugungen, auch hasse, eines muß ich ihr zugestehen halten:
Sie läßt nichts unversucht, um ihre Schäfchen zu halten und bedient sich auch der Welt des Internets.
Ich hab jetzt entdeckt, es gibt nicht nur ein wikipedia, sondern auch ein kathpedia!
Warum kann die Kirche nicht ihre Beiträge bei wiki reinstellen? Ich vermute mal, das geht nicht, da dort ja auch "heidnische" Beiträge drinnen sind, und auf die gleiche Stufe kann die Kirche sich ja nicht stellen.


ABER, sie (die Kirche) hat zur Päpstin Johanna sogar einen Beitrag in ihrem kathpedia. Immerhin, sie könnte es ja auch einfach ignorieren. Wenn es nie eine Päpstin gegeben hat, dann wäre sie nicht einmal ein Dementi wert ........

es steht aber ein Dementi drinnen.
Die Begründung, warum die Päpstin Johanna ein Mythos ist und keinesfalls der Wahrheit entsprechen kann, lautet folgendermaßen:
Dass es sich bei der "Päpstin Johanna" um einen Mythos handelt, wird aus folgenden Punkten ersichtlich:

Keine zeitgenössische Quelle (9.Jh.) weist auf eine Päpstin hin. Erste Erwähnung im 13. Jh.
In der Papstgeschichte gibt es keine Lücke im 9. Jh., wo die Päpstin Johanna ihren Platz gehabt haben könnte. Die Regierungszeit der "Päpstin Johanna" wird mit 855 bis 858 angegeben. Zu dieser Zeit war aber Benedikt III. Papst.


wie armselig. Nur weil es nirgends geschrieben steht, gab es sie auch nicht.
Noch nie was von Geschichtsfälschung, Verzerrung, Vertuschung gehört. Selbst im heutigen Zeitalter von Massenmedien und gläsernem Menschen wird soviel erfolgreich vertuscht.


nein, nein, die Kirche schaut mir einfach viel zu viel in Richtung Himmel ......... Vater der du bist im Himmel .... zuviele *Hans-guck-in-die-Luft* ..... da bleib ich lieber am Boden und
schau auf Mutter Erde.

Mittwoch, 11. November 2009

Nordirland

nicht Fisch und nicht Fleisch - oder so ähnlich würd ich mein Gefühl für Nordirland beschreiben. Einerseits ist man ja doch auf der "grünen Insel", andererseits gehört dieser Teil aber zu Great Britain.
Grenzkontrollen gibt´s keine, im Auto merkt man im ersten Moment nicht einmal, wenn man das Land wechselt. Erst beim ersten roten Postkasterl wird man aufmerksam.
Dann dämmert es einem, aja, die Angaben auf den Straßenschildern sind ja Meilen und nicht Kilometer, deswegen paßt das nicht ganz mit der Karte und dem Navi zusammen, und die Geschwindigkeitsbeschränkungen erscheinen auch nicht mehr so eigenartig.
Spätestens beim einkaufen weiß man allerdings, wo man sich befindet. Pfunde werden verlangt, keine Euro.
Meine frühere Ablehnung gegenüber dem Euro ist mittlerweile einer *ist-schon-toll-beim-reisen-da-braucht-man-nicht-mehr-umrechnen-Einstellung* gewichen.
Nicht so in Great Britain. Wenigstens sind die nordirischen Pfund (genauso wie die schottischen Pfund) dem englischen Pfund gleichzusetzen, und werden parallel verwendet.

Laut Reiseführer fahren nur 6 % der deutschen Irlandurlauber auch nach Nordirland.
Wir aber hatten lustigerweise gerade in Nordirland DAS Touristenerlebnis pur.
Zugegeben, Donegal gehört eher zu den weniger touristisch besuchten Gebieten Irlands, vorallem Ende September ist dort oben nicht mehr viel los, in anderen Gebieten Irlands wie der Ring of Kerry, da stauen sich die Touristenbusse. Aber der Gegensatz zwischen dem einsamen Donegal und dem Besuch des Giant´s Causeway war gewaltig.

Der Giant´s Causeway gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Er zählt zu Nordirlands berühmtesten Sehenswürdigkeiten.
Das merkt man sofort, wenn man auf den Parkplatz möchte: 6 Pfund Parkgebühr!!!!!
Jede Menge Reisebusse ........... und .......... die ersten Japaner die ich in Irland sehe.
Das ganze bei feuchtem stürmischen Wetter. Ich will gar nicht wissen, was hier im Sommer los ist.

Der Giant´s Causeway ist eine bizarre Naturlandschaft. Er besteht aus ca 37 000 meist sechseckigen, manchmal auch vier-, fünf-, bis achteckige Basaltsäulen unterschiedlicher Länge. Nach heutigem Wissensstand entstanden diese vor 60 Millionen Jahren nach einer vulkanischen Eruption. Diese Formen können bei sehr langsamer Abkühlung der Lava entstehen.

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Einer Legende nach soll der Damm vom Riesen Finn MacCool erschaffen worden sein, der die Steine auftürmte, um trockenen Fußes nach Schottland (bei der Insel Staffa gibt es ähnliche Formationen) zu gelangen, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.

.... oder einer anderen Sage nach um zu kämpfen
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.... oder :
Der Riese Finn MacCool soll hier gelebt und über die Meerenge hinweg nach Schottland geschaut haben. Dort lebte sein Widersacher, der schottische Riese Benandonner - auch Big Ben genannt. Da es kein Boot gab, das groß genug war, um Riesen zu transportieren, entschloss sich Finn, einen Damm aus riesigen Steinen zu bauen - bis nach Schottland. Knapp 40.000 zumeist sechseckige Basaltsäulen hat Finn ins Meer gerammt, die man bis heute am Ufer der Steilküste betrachten kann.

Big Ben soll dann von Schottland hinüber gekommen sein, um mit Finn zu kämpfen. Als dieser den Scottish Giant erblickte, grauste es ihn derart, dass er nach Hause zu seiner Frau floh. Diese verkleidete ihn pflugs als Baby und packte ihn in eine Riesen-Wiege. Riesengattin Oonagh lud den mächtigen Schotten zum Tee ein und zeigte ihm stolz den kleinen Finn in der Wiege. Als Benandonner das enorme 'Riesen-Baby' sah, schloss er auf den vermutlich noch größeren Vater und rannte voller Entsetzen zurück nach Schottland, den Giant's Causeway hinter sich aufreißend, damit ihm der fürchterliche Finn nicht folgen könnte.

Quelle: www.ndrkultur.de


der Schuh des Riesen:
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Foto: Hannes

es war , wie erwähnt ein sehr feuchter und stürmischer Tag.
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das beste aber war eine Besucherin, die plötzlich mit ihren zwei Hunden auftauchte.
ein schwarzer und ein weißer Afghane - die beiden stahlen bei diesem Wind jedem noch so bizarren Stein die Show

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Foto: Hannes



ein paar Kilometer bzw Meilen westlichen befindet sich das nächste Touristenziel:

Dunluce Castle

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die Burg hatte militärische Auseinandersetzungen ohne größere Schäden überstanden, was sie allerdings nicht überstanden hat, waren die Kräfte der Natur.
1639 stürzte der Küchentrakt samt Personal und allen Vorräten bei einem Unwetter ins Meer. Kurze Zeit später wurde die Burg aufgegeben und verlassen und ist seitdem verfallen.

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im Visitorcenter ein Modell der Burg und ein Gemälde (als die Küche noch da war und es was zu essen gab *g*)

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genug von Besuchern. Wir brauchen wieder ein ruhiges Fleckchen. Wieder nur ein paar Kilometer weiter, allerdings östlich, liegt die white park bay

am Parkplatz nur ein Auto außer uns!


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Gudrun im Urlaub ;-)

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Foto: Hannes


soviele schöne Steine
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zuerst noch Späße treiben
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... und dann ...
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Glück gehabt
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von Hannes noch ein paar Wellenfotos ausgeliehen:
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das erste Bild der White park bay ist aufgenommen vor der dortigen Jugendherberge.
Ich war schon mal dort, vor 20 Jahren, hab dort auch geschlafen. Heute wird sie oft als schönste Jugendherberge Irlands beschrieben, von außen sieht sie sehr modern aus, wie es heute innen aussieht weiß ich nicht. Damals war sie noch nicht renoviert, aber die Lage war und ist natürlich einmalig.
Damals, da waren noch viel weniger Touristen in Nordirland unterwegs - der Nordirlandkonflikt mit all seinen Anschlägen, die Bahnstrecke zwischen Dublin und Belfast war die Hälfte des Jahres wegen Bombendrohungen gesperrt, auch wir mußten in Ersatzbusse umsteigen.
Und wie das so ist mit den Jugendherbergen, liegen sie zwar oft wunderschön, sind aber mit der Bahn meist nicht, und mit dem Bus sehr selten zu erreichen.

Ich kann mich noch gut an folgende Geschichte erinnern:
Wir waren damals mit Interrail unterwegs, der Weg zur Jugendherberge war entweder zu Fuß oder mit Autostopp. Wir probierten Autostopp und tatsächlich nahm uns ein Pärchen mit (obwohl wir pitschnass waren, da es geregnet hat).
Tja, und dann die obligatorische Frage: Woher kommt ihr?
Aus Österreich.
Ahhhh, Austria, we know, lovely, the Vienna boys choir - die Wiener Sängerknaben.
Als ich dann vorsichtig antwortete: mein Bruder war Wiener Sängerknabe, da hätten uns die beiden sicher bis ans andere Ende der Welt mitgenommen ;-)).

Ich als Österreicherin sollte nicht zuviel über Touristen und Klischees lästern. Schließlich ist der Fremdenverkehr in Ö ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ob im Winter zum Schifahren oder die Japaner in Städten wie Salzburg und Wien.

Was sind die bekanntesten Klischees aus Ö?
Mozartkugel, Lippizzaner und die Sängerknaben - jaja und alle Iren sind rothaarig *gg*

Sonntag, 8. November 2009

Michelberg

ein kleiner Sonntag-nachmittag-spaziergang.

entlang des Weges Kürbisse - die stammen sicher vom letzten Wochenende ;-)

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das Weinviertel ist schon seit Urzeiten besiedelt ..... Geheimnisvolle Kreisgraben- und Wallanlagen (bis zu 7000 Jahre alt) .... Von diesen 80 europaweit bekannten Erdbauwerken hat Niederösterreich allein 50 und das Weinviertel wiederum die meisten davon.....
Unterhalb des Gipfels sieht man noch Reste einer 2500 Jahre alten Wallanlage .....


Michelberg aus der Vogelperspektive
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aus dem Buch: Kraftorte in Niederösterreich (Robert Bouchal - Gabriele Lukacs)



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ein grüner Hexenblog

aus dem Weinviertel

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Kommentare

Krise?
... ist nur eine kleine Winter-Depression.
Treibgut - 28. Feb, 00:58
ich
mit fast 47 jahren krempel mal wieder komplett um....man...
Gehirnsplitter - 1. Feb, 22:02
Danke vielmals für den...
Danke vielmals für den Hinweis. Ich habe den Tee im...
Elisabetta1 - 9. Dez, 11:11
arme Joy, die Trichter...
arme Joy, die Trichter sind echt gemein. Ad Käspappeltee:...
capra ibex - 8. Dez, 10:19
Und warum kommt das alles?...
Und warum kommt das alles? Weil uns die Tiere nicht...
Elisabetta1 - 4. Dez, 10:39
In der Tat
... eine finstere Geschichte, die du hier erzählt hast.
Treibgut - 4. Nov, 00:09
Du hast mich erfolgreich...
Du hast mich erfolgreich gefunden :-). Super, ich freu...
Fira - 31. Okt, 17:01
ja du hast richtig gelesen,...
ja du hast richtig gelesen, die nächste Herausforderung...
capra ibex - 30. Okt, 20:29
stimmt
als Außenstehender sieht es immer anders aus. Deswegen...
capra ibex - 30. Okt, 20:26
Liebe Gudrun! Zuerst...
Liebe Gudrun! Zuerst dachte ich "Oh, toll, jetzt schreibt...
Fira - 30. Okt, 19:18
Richtige Entscheidung
Das ist ganz einfach. Als Außenstehender empfindet...
libris - 30. Okt, 18:07
Mir blieb nix anderes...
Mir blieb nix anderes übrig. Ja, die Pferde waren schon...
capra ibex - 30. Okt, 07:45
Auszeit
es ist eigentlich auch ein unbezahlter Urlaub. D.h....
capra ibex - 30. Okt, 07:44
Uff
Es war ja irgendwie klar, dass bei dir irgendetwas...
libris - 29. Okt, 22:51
alles Gute!
es freut mich, wieder von dir zu lesen! Du hast ja...
Friederike (Gast) - 29. Okt, 20:13
Liebe elisabetta
du hast mir im Sommer mal ein mail geschickt, anscheinend...
capra ibex - 29. Okt, 19:20
Liebe Gudrun, danke für...
Liebe Gudrun, danke für die Möglichkeit all die Bilder...
Elisabetta1 - 29. Okt, 18:38
Huhuuuuuuuu Guuuuuudruuuuun!...
Huhuuuuuuuu Guuuuuudruuuuun! Wo biiiiist duuuuuu!...
Fira - 15. Okt, 18:35
Gießkanne von "Josef...
Eine Gießkanne in Hundeform, ehrlich, das ist halt...
Josef Mühlbacher (Gast) - 29. Sep, 17:22
Na?
Wartest du bis zur nächsten Sonnwende mit dem nächsten...
libris - 6. Sep, 15:12

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